Wandelnde Romantik: Rauminszenierung „So oft der Mond scheinen mag…“

Eine kalte und leblose Halle im Parkhaus Hauptwache in Frankfurt. Wäscheleinen hängen kreuz und quer im Raum. Es duftet nach frischer Wäsche. An der Wäscheleine hängen weiße Kleidungsstücke – aus Papier, leicht verzehrt ausgeschnitten, erscheint es als flattern sie im Abendwind. Mit einem Glas Wein wandelt man zwischen den Wäschestücken umher und lauscht dazu dem Schauspieler Thorben Kessler, der aus Texten von Clemens Brentano liest…

Leider konnte ich diese Installation selbst nicht live erleben. Aber das faszinierende an ihr ist, dass man sich die gefühlvolle Stimmung und den Klang des Raumes alleine durch die Beschreibung vorstellen kann. Ob sie am Ende live vor Ort auch so gewesen ist, kann ich nicht beurteilen.

Das Künsterlinnenduo “Sounds of Silence” verwandelte Ende Juni 2012 diesen unromatischen Ort in ein unheimlich gefühlvolles und ausdrucksstarkes Erlebnis, eine “Rauminszenierung voller Sehnsucht und Erinnerungen”. Veranstalter waren die KulturRegion FrankfurtRheinMain und der Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen von “Via Brentano -Route der Romantik”.

Fotos von Sounds of Silence


1 Kommentar
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Ein Kommentar

  1. Samuel Zach

    Erforschen des Raums durch die eigene Bewegung. Man stelle sich die Installation mit fest installierten zuschauerreihen vor. Passiert leider oft. Ohne Interaktion ist das Ding tot.

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