Nachwuchsförderung in der Eventbranche: Welche Initiativen gibt es und was müssen wir noch tun?

Guten Nachwuchs und die Eventbranche zusammenzubringen, ist kein Leichtes. Daher sind aktive und effektive Initiativen umso wichtiger! Doch welche Initiativen und Möglichkeiten gibt es aktuell, um als Eventagentur an guten Nachwuchs zu kommen? Und was muss in diesem Bereich noch getan und optimiert werden? Wir haben Elfie Adler, Geschäftsfühererin des FAMAB Verband Direkte Wirtschaftskommunikation e.V., und Jury-Mitglied beim diesjährigen INA Award gefragt.

Der INA Award wird seit 2006 vom Studieninstitut für Kommunikation an junge Nachwuchskräfte aus der Eventbranche verliehen. Im Unterschied zu anderen Awards kannst Du hier als Einzelperson, sprich als Event-Azubi, Junior oder Freelancer bis 28 Jahren und mit bis zu zwei Jahren Joberfahrung teilnehmen. Übrigens kannst Du noch in diesem Jahr beim INA Award teilnehmen! Die Einreichungsfrist wurde bis zum 26.11.2012 verlängert!

Interview mit Elfie Adler zur Nachwuchsförderung in der Eventbranche

Katharina: Welche Initiativen zur Nachwuchsförderung gibt es derzeit?

Elfie Adler: Es gibt eine begrenzte Anzahl von Initiativen für unseren Nachwuchs, die teilweise von uns und unseren Mitgliedern gefördert werden.

An erster Stelle steht für uns natürlich DAVID. DAVID richtet sich an Studierende höherer Semester, und bietet dem Nachwuchs die Möglichkeit die Arbeit an realen Projekten in einer Agentur kennen zu lernen. Gleichzeitig bietet er die Chance sich potentiellen Arbeitgebern zu präsentieren.
DAVID ist angelegt als Rekruitmentaward, der den Kontakt zwischen Wissenschaft und Praxis herstellt. Neben dem direkten Kontakt zwischen den Studierenden und den Agenturen hält der FAMAB mit den Schulen und Universitäten dauerhaften Kontakt. Er unterstützt mit Referenten, fördert Praktika, vermittelt Diplomarbeiten um hier einiges zu nennen. Und der FAMAB hilft mit seiner kostenlosen Jobbörse Nachwuchs und Arbeitgeber zusammen zu bringen.

Weiter engagiert sich der FAMAB bei den beiden Ausbildungsberufen Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Veranstaltungskaufmann. Bei beiden Berufen waren wir involviert, als sie aus der Taufe gehoben wurden. Heute unterstützen wir Berufsschullehrer mit Informationen und Unterrichtsmaterialien, engagieren uns beim jährlichen „Train the Trainer“. Hier geht es darum die Lehrer auf dem aktuellen Stand der Branche zu halten.

Eine weitere Initiative ist der Lehrgang „Projektleiter Messebau und Event“. Bei dieser Weiterbildungsmaßnahme werden insbesondere Quereinsteiger über vier Wochen in allen Belangen rund um Messeauftritte und Marketing-Events weitergebildet.

Und dann gibt es dann natürlich auch noch den INA Internationaler Event Award, den wir gerne als Teilnehmer in der Jury unterstützen und fördern. Ein wichtiger Preis, ausgerichtet vom Studieninstitut für Kommunikation. INA richtet sich insbesondere an junge Nachwuchskräfte und Talente der Branche. Interessant ist auch, dass sich hier Einzelpersonen mit ihren frischen Konzepten bewerben können.

Und nebenbei gibt es natürlich noch die vielen Kontakte zu Hochschulen und Auszubildenden, mit denen wir in Kontakt stehen. Diese informieren wir, beraten sie über Berufschancen, vermitteln Kontakte und unterstützen mit Arbeitsmaterialien.

K.: Nachwuchsförderung ist ein Thema, dessen Erfolg von zwei Seiten abhängt: den Interessen des Nachwuchses und den Interessen der Agenturen bzw. Unternehmen. Sie kennen ja nun beide Seiten recht gut. Was denken Sie, sind wichtige Interessen beider Seiten, die vielleicht noch nicht ganz erkannt bzw. in der Praxis nicht ausreichend berücksichtigt werden?

Elfie Adler: Die direkte Wirtschaftskommunikation ist gekennzeichnet durch projekthafte Arbeit. Diese Projekte müssen gewisse Prozesse durchlaufen, damit sie am Ende sicher zum gewünschten Erfolg führen. Projektmanagement, insbesondere das Einhalten von Prozessen und dessen Dokumentation wird nirgendwo ausführlich gelehrt. Für die Berufseinsteiger bedeutet dies „learning by doing“, für die Arbeitgeber erhöhten Kontrollaufwand. Hier gehört ein derartiger Ausbildungsbaustein in jeden Rahmenplan.

K.: Häufig haben Agenturen einfach nicht die Kapazitäten und die Zeit, um den Nachwuchs richtig zu fördern. Welche vielleicht auch kleinen Maßnahmen sind aber für fast jede Agentur machbar?

Elfie Adler: Ich denke, jede Agentur hat ein eigenes Ausbildungsprogramm für junge Nachwuchskräfte, Patenschaften und Einarbeitungsprogramme.

Was ich mir wünsche, ist eine konsequente Bekanntgabe von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, sodass wir dies konkreter auf unsere Website kommunizieren könnten.

An den Berufsschulen gibt es noch Defizite. Wir stellen Berufsschulen, die Veranstaltungskaufleute und Fachkräfte für Veranstaltungstechnik ausbilden, gerne Informationen zur Branche und unseren Mitgliedern zur Verfügung. Gleiches gilt für Hochschulen, die zu uns und den Branchenplayern noch keinen Kontakt haben.

K.: Wovon hängt ihrer Meinung nach darüber hinaus eine gute und sinnvolle Nachwuchsförderung in der Eventbranche ab?

Elfie Adler: Ich denke Nachwuchsförderung muss partizipativ verstanden werden. Es geht nicht, dass einige Unternehmen in Ausbildung investieren und andere dann die Früchte des Engagements ernten.

K.: Was können und sollten wir bzw. spezielle Parteien noch tun, um die Nachwuchsförderung zu verbessern?

Elfie Adler: Wir haben uns vorgenommen, die attraktiven Arbeitsplätze in der direkten Wirtschaftskommunikation bekannter zu machen. Beispielsweise können die Arbeitsagenturen in Deutschland nicht ausreichende Kenntnisse über unsere eher kleine Branche haben. Hier müssen wir unterstützen, damit die richtigen Arbeitnehmer den Zugang zu uns finden.

Weiter müssen wir mit vereinten Kräften der Öffentlichkeit deutlich machen, welche spannenden Aufgabenfelder es in der direkten Wirtschaftskommunikation gibt. Schließlich gilt es für die unterschiedlichsten Branchen und Kunden Live-Kommunikation zu betreiben: Konferenzen, Corporate-Events, Public-Events, Messeauftritte, Markenauftritte, Roadshows, Hausmessen…
Alle beschäftigen sich mit sehr komplexen Kommunikationsaufgaben an unterschiedlichsten Orten, zu unterschiedlichsten Zeiten. Kurz langweilig wird es nie!
Für das kommende Jahr haben wir es uns zum Ziel gesetzt über vielfältige Kanäle – von Youtube bis zur IHK – über die Qualität unserer Mitglieder als Arbeitgeber und die Jobprofile in den Unternehmen verstärkt zu informieren.

K.: Vielen Dank für das Interview!

Mit freundlicher Unterstützung des Studieninstituts für Kommunikation.


13 Kommentare
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13 Kommentare

  1. Wolf Rübner

    Liebe Frau Adler, an Initiativen ist zu ergänzen das Aufbaustudium für Konzeptioner bei treibhaus 0.8, die übrigens mitgertagen wird von zahlreichen FME/FAMAB-Agenturen.
    Man kann Annette Beyer für ihren Idealismus nicht genug danken.

    Widerspruch zur Ausbildung in Projektmanagent: das Fach ist sowohl Bestandteil des Rahmenlehrstoffsplanes für VA-Kaufleute als auch Modul in zahlreichen Event-Studiengängen.

    Erstaunlich ist, daß ich im Jahre 2008, direkt nach Veröffentlichung des FME-Qualitätskodes,
    ca. 20 Agentur-Chefs Schulungen in PM angeboten habe, jedoch ohne eine einzige Antwort, gescheige denn, die Nachfrage, was das kosten würde.

    PM kann man nicht einführen, ohne die Mitarbeiter zu schulen. Die kogag hat im Jahre 2001 das Thema sehr konsequent angepackt (meine letzte „Amtshandlung“ damals) und alle Mitarbeiter von Spezialisten schulen lassen.

  2. Michaela Freier

    Die Diskussion ist sehr interessant und sollte weiter intensiviert werden. Meine Agentur ist derzeit ziemlich enttäuscht von der nachkommenden Generation in Bezug auf den Bereich Live-Kommunikation. Wir hatten einen Auszubildenden Veranstaltungskaufmann und Studenten mit Pflichtpraktikum von einer Fachhochschule und haben leider immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Nachwuchs mit falschen Erwartungen in eine Agentur kommt. Egal ob im dualen System oder im Studium, die Leute denken, in ihrem späteren Beruf geht es darum mit Promis auf Parties Sekt zu trinken. Projektmanagement und alles was mit Budgets und Zahlenwerk zu tun hat, scheint zu anstrengend zu sein. Wir haben Zeit in in den Nachwuchs, Gespräche mit Lehrern, Ausbildern und Dozenten investiert und arbeiten jetzt doch wieder mit gestandenen Leuten zusammen und lassen den Nachwuchs mal machen. Das kann natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss ein. In den unterschiedlichen Ausbildungen sollte dem Nachwuchs klar gemacht werden, um was es später geht. Live-Kommunikation ist auch eine Dienstleistung, keine Party!

  3. Stephan Schäfer-Mehdi

    Live-Kommunkation ist vor allem Kommunikation! Danke Herr Rübner, für den Hinweis auf treibhaus08! Ob Content, Concept oder Creation – da sind nämlich die wirklichen Defizite!
    Bei dem Rennen um die talentiertesten Köpfe wird die Eventbranche im wahrsten Sinne des Wortes alt sein und nicht nur so aussehen. Selbst die einst so glamouröse Werbung hat das eingesehen.

  4. Elfie Adler

    Lieber Herr Rübner, vielen Dank für die Ergänzung des treibhaus 0.8. Ja, auch dies ist eine der sehr zu begrüßenden Angebote. Und an dieser Stelle noch ein Aufruf an die Live-Kommunikationsschaffenden: Mit welcher Initiative haben Sie positive Erfahrungen gemacht? Lassen Sie uns und Ihre Kollegen von Ihrem Wissen profitieren! Lieber Gruss Elfie Adler

  5. Annette Beyer

    Wenn die Branche mit der unabwendbaren Entwicklung zur Multichannel-Kommunikation mithalten will, braucht sie für die Konzeption dringend Absolventen von Kreativ-Studiengängen wie Medien- oder Kommunikations-Design. Diese jungen Kreativen finden unsere Branche bis jetzt extrem unattraktiv, weil sie Event mit Mitarbeiter- oder Vertriebspartys und das dazugehörige Berufsbild mit Organisation und Zahlen verbinden. Kurz: Das Berufsbild des Konzeptioners für Live-Kommunikation als kreativer Kommunikationsberuf ist in der Zielgruppe völlig unbekannt.
    Daraus resultieren massive Nachwuchsprobleme der Agenturen im Bereich Konzeption. Das treibhaus 0.8 hat keinerlei Probleme, engagierte und zahlungsbereite Partner-Agenturen zu finden. Was fehlt, sind die geeigneten Bewerber für die angebotenen Volontärsstellen!
    Der FAMAB bietet hier bisher nicht die geringste Hilfe. Er fischt in den falschen Gewässern – nämlich in den vertrauten Management-Studiengängen, mit denen er seit Jahren verbandelt ist. Die mittelmäßigen Ergebnisse des DAVID zeigen, dass in Management-Kursen keine Kreativen ausgebildet werden, die unsere Branche voranbringen. Dies entspricht meiner Erfahrung mit den Absolventen aus 4 treibhaus-Jahrgängen: Von den rund 25 Leuten, die erfolgreich als (Senior-)Konzeptioner in der Branche angekommen sind, kommt nur eine Einzige aus einem Management-Studiengang. Der DAVID ist das richtige Signal an die falsche Adresse.

  6. Elfie Adler

    Liebe Frau Beyer,
    der FAMAB, dass sind seine Mitglieder, die Spezialisten in der Direkten Wirtschaftskommunikation
    Mehr als 50% der Treibhaus.08 fördernden Unternehmen/Agenturen sind FAMAB-Mitglieder.
    Wenn diese Unternehmen sie nicht in gebührender Weise unterstützen, dann lassen Sie uns doch gemeinsam überlegen, wie wir dies verbessern können. Freue mich auf unseren Austausch Elfie Adler

  7. Annette Beyer

    Liebe Frau Adler, nur um ein Missverständnis zu vermeiden: Nicht ich brauche Unterstützung, sondern die Agenturen, die ihre Volontärsstellen in der Konzeption ausschreiben und jedes Jahr enttäuschend wenige passende Bewerbungen erhalten. Das treibhaus 0.8 sucht keine Bewerber, sondern wir bilden die Volontäre weiter, die uns von den Agenturen geschickt werden. Und diese zu finden wird von Jahr zu Jahr schwieriger. In diesem Jahr sind 3 Partner-Agenturen übrig, die einen Volontär ausbilden und ans treibhaus schicken wollten, aber die Stelle schlicht nicht besetzen konnten.

  8. Dorothea Kaufmann

    Ich habe leider keine konkrete Antwort auf die Frage nach den ausbleibenden Bewerbern parat. Wichtig scheint mir, an dieser Stelle darzulegen, dass wir seit seit Jahren von integrierter Kommunikation sprechen, diese in der täglichen Arbeit allerdings nicht stattfindet. Um ein Konzept zu erstellen müssen entweder alle Kommunikationsbereiche an einen Tisch oder aber die Konzeption übernimmt jemand, der übergreifend denkt. Die Trennung zwischen klassischer Werbung, Verkaufsförderung, Messe, Event … ist heute – auch und vor allem im Bereich Konzeption – nicht mehr möglich. Konzeption im Bereich Event hat letztendlich die gleiche Heransgehensweise und den gleichen Zugang wie Konzeption im Bereich Klassische Werbung.
    Welchen Rückschluss ziehen wir daraus für die Ausbildung? Zwischen den einzelnen Kommunikationsbereichen muss es Überschneidungen geben; das Substrat und der gemeinsame Nenner der Maßnahmen above- und below-the-line muss gelehrt werden.
    Ich möchte noch einen Schritt weiter gehen: Wir müssen einsehen, dass die Kommunikation in Verbindung steht mit den Künsten wie Architektur, bildende und darstellende Künste, etc. und mit diesen interagiert. Wenn wir Kreative aus diesen Bereichen in die Lehrgänge für Event-Konzeption mit einbinden, dann kommen wir einen gehörigen Schritt weiter. Zudem setzt die erfolgreiche Entwicklung von Content und Konzepten eine analytische Denkweise und eine gute Allgemeinbildung voraus. Dies wiederum ist ein ganz anders Thema und lässt sich nicht in Lehrgängen vermitteln…

  9. Annette Beyer

    Zur Ausbildung in integrierter Kommunikation eine ermutigende Nachricht: Letztes Wochenende war ich als Pressevertreterin bei einem Young Masters Seminar des ADC zum Thema „Konzeption in der Multichannel Kommunikation“. 2 Tage lernten und übten junge Agentur-Kreative aus ganz Deutschland zusammen strategisches Planning, sowie die Konzeption von Online-Kampagnen, Live-Kommunikation, Film und die Entwicklung von übermediale Kampagnen-Ideen. Das Niveau der Referenten war spitze, die Motivation der Teilnehmer auch und das Beste war: Von den 25 Teilnehmern kamen 5 aus Live-Kommunikationsagenturen!

  10. Elfie Adler

    Das ist ja sehr erfreulich!
    Ganze besonders erfruelich ist, dass hier offensichtlich die richtigen Referenten mit hochmotivierten Nachwuchskräften zusmamen kamen. Danke für die Information an Alle.

  11. Falco Zanini

    Der bildungshungrige Nachwuchs sollte zunächst die Füße stillhalten und Praxiswissen erwerben, bevor es von der Ausbildung direkt in eine Aufstiegsfortbildung geht. Meiner Meinung und Beobachtung nach fehlt es fast allen Kaufleuten in unserer Branche und erst recht den Eventmanagern in den Agenturen an technischem (Licht, Ton, Bühne…) und rechtlichem (Sonderbauverordnung, Arbeitsschutz) Grundlagenwissen. Dieser Mangel sorgt häufig für Mehraufwand und Mehrkosten sowie oft Unzufriedenheit vor Ort. In der Praxis durfte ich immer wieder erleben, dass mangelhafte Vorbereitung auf dem Rücken des technischen Personals ausgetragen wurde. Häufig wurden Aufbauarbeiten nur durch Kollegialität unter den Dienstleistern und einen hohen Anspruch an „the Show must go on“ gerettet. Viel wäre schon gewonnen, besonders unter dem Nachhaltigkeitsgedanken, wenn frühzeitig genug technische Fachplaner ins Boot geholt werden würden. Die heutzutage vorhandenen Möglichekeiten der 3D-Visualisierung helfen nicht, wenn Dinge visualisiert (und verkauft) werden, die technisch nicht oder nur mit massiven Verrenkungen machbar sind.

  12. Wolf Rübner

    Lieber Falco,

    Du hast ja so recht! Nach meiner Kenntnis gibt es in der Ausbildung von VA-Kaufleuten IHK ein Modul ‚VA-Technik‘ und im akademischen Bereich in einigen FH-Curricula ein Pendant.
    Soweit zur Ausbildung. Der Knackpunkt liegt für mich eher in der Weiterbildung. Agenturen sind zögerlich, ihre Leute auf Seminare zu schicken. Die Frage ist auch, gibt es entsprechende Angebote für den klassischen Eventmanager?
    In meiner Agenturzeit habe ich gemeinsdam mit unseren Dienstleistern Grundlagenseminare entwickelt und unsere Leute dahin geschickt. Damit waren beide Parteien sehr happy, weil nicht nur Wissen erworben wurde, sondern auch gegenseitiges Verständnis.

  13. Falco Zanini

    Lieber Wolf,

    danke für Deinen Kommentar. Es ist richtig, dass auf einigen Lehrplänen wohl die VA-Technik enthalten ist. Doch alle Berufsschüler, mit denen ich mich auf den Messen unterhalte, ebenso wie Schüler privater Bildungseinrichtungen beklagen sich darüber, dass viel zu wenig Zeit zur Verfügung steht, der Lehrer teileise wenig bis gar keine Ahnung hat und kaum Lehrmaterial existiert. Das Buch von Herrn Gödde enthält VT und Baurecht nur rudimentär.

    Von den Verbänden, die hier Unterstützung bieten können (und wollen) haben viele noch nie etwas gehört. Leider sind mir auch keine passenden Grundlagenseminare bekannt. Vorbildlich ist hier das Forum VIA in Münster, wo jedes Jahr ein gutes 1-stündiges Seminar zur Technik geboten wird. Das ist auch jedesmal sehr gut besucht.

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