Wo ist der gute Event-Nachwuchs? Ein positives Beispiel!

Der Nachwuchs in der Eventbranche ist ein heikles Thema. Die eine Seite sagt, der Nachwuchs sei nicht gut genug ausgebildet und nicht selten fehle die richtige Einstellung und das Engagement. Die andere Seite sieht aber auch, dass sich Event-Unternehmen nicht immer wirklich um Nachwuchs und attraktive Arbeitsplätze kümmern. Nun die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwo dazwischen, aber nichtsdestotrotz gibt es auf beiden Seiten positive Beispiele. Und mit einem auf der Seite „Event-Nachwuchs“ möchte ich hier anfangen.

Ines Lapucha hat uns beim ADAM & EVA Award angesprochen und ihre Karte in die Hand gedrückt. Aber nicht irgendeine Karte, auch keine Visitenkarte. Eine Postkarte! Mit einer Frage darauf, die man sicher eher selten gestellt bekommt: „Will you marry me“. Was das soll? Ganz einfach, das ist eine Bewerbung! Nur eine bei der sich jemand etwas überlegt hat, kreativ war und auf sich aufmerksam machen möchte.

Nun ist es mit der Postkarte natürlich nicht getan. Sie verweist auf eine geschmackvolle Website, auf der Ines sich, ihre Erfahrungen und Referenzen als Event-Nachwuchs persönlich vorstellt. Das macht einen guten Eindruck und beweist, dass so mancher Event-Nachwuchs sehr engagiert ist – man muss ihn nur finden!

Beziehungsweise er muss es schaffen, auf sich aufmerksam zu machen – so als kleine Anregung für andere Bewerber ;)

Übrigens gefällt mir die Frage „Will you marry me?“ auch gerade in diesem Zusammenhang (Arbeitgeber und Angestellter) sehr gut, weil ein guter Job in der Tat wie eine Beziehung ist. Es geht nicht nur um Nutzwert, Gehalt, Leistung oder Gegenwert. Es geht um Wohlfühlen, sich gegenseitig respektieren, voraussichtlich lange kollegial und fair miteinander umgehen – das sollte es zumindest!

Also falls Du gerade nach Event-Nachwuchs suchst, dann ist Ines vielleicht genau die Richtige für Dich?!

» Lerne Ines Lapucha auf ihrer Website kennen


8 Kommentare
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8 Kommentare

  1. Hanno

    Ich kann Ihnen sagen wo der gute Event Nachwuchs ist: Auf dem Arbeitsamt oder in schlechtbezahlten Traineeships oder Praktikantenpositionen mit 50wochenstunden und mehr. Ich kenne persònlich einige gute Absolventen mit Eventstudium, zahlreichen guten Referenzen und zig Projekten, die sich nur zu gerne in Agenturen und Firmen beweisen würden. Opriginelle Bewerbungen sind ja schön und gut, aber gehen Sie damit mal zu Porsche, Siemens, Daimler, jvm, zur Messe Frankfurt oder zur Bahn. Sie werden vermutlich erst nach 3 Monaten die Absage erhalten. Den guten Nachwuchs gibt es, es fehlt nur an Unternehmen die diesen auch wirklich fördern und vor allem einstellen möchten zu fairen Konditionen. Soviel dazu.

  2. Mandy

    :) was mich ein bisschen verwundert ist, dass hinter dem ganzen eine Agentur für Imagebildung und Markenkreation steht……………. (den Rest kann sich jeder selbst denken) ;)

  3. Ines

    Liebe Mandy,
    alle Texte, sowie die kreativen Idee dahinter sind allein meinen Fähigkeiten entsprungen. Nur die graphische Umsetzung und die Programmierung sind von der Agentur erledigt worden.
    Liebe Grüße,
    Ines

  4. daniel

    Uns hat diese Bewerbung auch erreicht

    Die Idee ist toll (obgleich man sich wirklich nicht sicher sein kann wie viel eigene Kreativität da drinnen steckt)… Das größere Problem scheint mir eher zu sein, dass es nicht sofort als Bewerbung ersichtlich ist und somit auch bei uns zunächst in der Ablage für Werbekärtchen (die bekanntlich zu genüge in Agenturen eintrudeln) gelandet ist. Da kann die Bewerbung noch so gut sein…

  5. Wolf Rübner

    Die akademische Ausbildung ist höchst defizitär. Viel Masse, wenig Klasse, mangelhafte Curricula, zu wenig qualifizierte Dozenten. Hinzu kommt, daß Agenturen fertige Leute suchen, denn die Hiwi-Jobs machen ja schon die Praktikanten. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, wie schwer der Berufseinstieg für die jungen Leute ist. Leider findet man andererseits die Kombination von Leistungsfähigkeit + Leistungswilligkeit immer seltener. Die privaten Hochschullen sind zunehmend nur an zahlenden Kunden und nicht an qualifizierten Studenten interessiert. Ein extremes Negativbeispiel ist die FHM. Ines Lapucha, Ihnen möchte ich gratulieren zu Ihrem Mut. Der unkonventionelle Weg spricht für Sie! Ihr Potenzial sollten auch gestresste Agentur-Chefs erkennen. Leider ist die Feedback-Kultur in Agenturen stark verbesserungswürdig. Es gibt allerdings auch andere potenzielle Arbeitgeber bei Location-Betreibern, Event-Dienstleistern, Messebau, Hotels, im Kultur- und Sportbereich!

  6. Michaela Freier

    Herr Rübner,ich stimme Ihnen da voll zu. Die Art der Bewerbungs-Kampagne ist sehr witzig und erzeugt Aufmerksamkeit. Wer da mitgeholfen hat, ist zunächst egal. Ines Lapucha hat sich Unterstützung geholt, und das ist nur Ausdruck von Professionalität. Es ist auch toll, dass Sie weiß, was sie will.
    Das haben wir in vielen Fällen schon anders erlebt, auch mit einer Kandidatin von der FHM.
    Deshalb freue ich mich sehr über positive Beispiele.

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