Kultursponsoring: Positive Effekte für Sponsor und Projekte

Gastartikel: Peggy Walther berichtet aus ihrer Fortbildung zum Veranstaltungsfachwirt bei der ebam

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Foto: Bregenzer Festspiele, Flickr / sd98fw897r

Bekanntlich gibt es mehrere Arten des Sponsorings. Man unterscheidet in drei Hauptformen: Sponsoring durch Sachwerte, Sponsoring durch Dienstleistungen und Sponsoring durch finanzielle Mittel. Eine besondere Art ist hier das Kultursponsoring.

Im Allgemeinen würde man denken, dass solche Mittel nur für Vereine oder Institutionen zugänglich wären. Jedoch ist es so, dass jeder, egal ob Privatperson, Verein, Institution oder Unternehmen, dazu berechtigt ist, sich um Sponsorengelder zu bemühen. Jeder kann also Gelder für Kulturprojekte beantragen. Dafür gibt es zahlreiche Wege.

Mittlerweile betreiben viele Unternehmen das Kultursponsoring als Teil der strategischen Unternehmenskommunikation. Unternehmen können ihr gesellschaftliches Engagement zeigen und sind daher gern bereit Projekte zu unterstützen.

Wichtigste Voraussetzung ist hier jedoch, dass das geförderte Projekt zum Unternehmen passt. Es sollte Übereinstimmungen mit der Unternehmenskultur haben, ähnliche Zielgruppen ansprechen und inhaltlich stimmig sein.

Projekte, die gefördert werden möchten, müssen sich also klar positionieren und richtig vermarkten. Die Ausarbeitung eines detaillierten Sponsoring-Konzepts ist dafür unabdingbar. Folgende Inhalte sollten hier auf keinen Fall fehlen:

  • Erklärung/ Einführung in das Projekt: Worum handelt es sich? Was ist an dem Projekt einzigartig?
  • Wer ist die Zielgruppe des Projekts? Gibt es hier Übereinstimmungen zum angefragten Unternehmen?
  • Wie ist die Zielsetzung des Projekts?
  • Wie nachhaltig ist das Projekt?
  • Was kann das Projekt dem Sponsor bieten?
  • Geplante Kommunikationsmaßnahmen inkl. Reichweitenangaben
  • Zeitplan
  • Finanzieller Rahmen/ Plan/ Kalkulation

Sowohl für Projekte als auch für Sponsoren gibt es verschiedene Portale, um zum jeweils anderen zu finden und sich ausgiebig zu informieren.

Als mögliche Anlaufstellen für Berliner Unternehmen sind hier die Berliner IHK (bzw. die jeweilige IHK vor Ort), der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft und das Land Berlin zu nennen.

Kulturprojekte können sich umfassend über das Portal der Agentur Causales (http://www.kulturmarken.de) informieren. Dort berät man kulturelle Projekte bei der Positionierung und bei der Sponsorenakquise.

Autor: Peggy Walther

eventmeister-kolumnet
Peggy Walther ist seit über acht Jahren als Projektleiterin bei der Werbe- und Eventagentur Pretzlaw Communications GmbH in Berlin tätig. Als Werbekauffrau mit Auszeichnung hat sie im Rahmen des Begabtenförderungsprogramms für Berufliche Bildung der IHK Berlin und der Bundesregierung gleich noch eine Weiterbildung zur Eventmanagerin drauf gepackt.

Peggy Walther ist die Gewinnerin der Eventmeister-Aktion – einem 2011 von eveos und der ebam durchgeführten Wettbewerb. Neben einem Stipendium für eine Fortbildung zum Veranstaltungsfachwirt (IHK) im Wert von 3588 Euro, hat Peggy auch eine eigene Kolumne im eveosblog gewonnen. Sie berichtet im Verlauf ihrer Fortbildung bei der ebam über ihre Eindrücke und gelernten Inhalte.

Foto: Bregenzer Festspiele, Flickr / sd98fw897r


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