Eine Installation geht um die Welt: Before I die I want to…

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Foto: Civic Center – New Orleans, LA

Eine wundervolle Installation, die uns zeigt, wie eine ursprünglich lokale Idee um die Welt gehen kann. Der Ursprung der „Before I die“-Wall war ein persönlicher Verlust der Künstlerin Candy Chang und der Versuch Menschen daran zu erinnern, was wirklich zählt. Die Frage, was man im Leben oder vor seinem Tod machen möchte, hat sie nicht nur sich, sondern mithilfe dieser Installation auch vielen anderen Menschen gestellt. Trotz der an sich nachdenklichen Frage, kam dabei eine empathische, spannende, lebensfrohe und auch sehr lustige Aktion heraus.

2011 wurde die erste „Before I die“-Wall in New Orleans installiert, seitdem ist sie laut der Aktions-Website als Selbstläufer über 400 Mal in 60 Ländern und 25 Sprachen aufgegriffen und in Eigeninitiative lokal ansässiger Menschen umgesetzt worden. Mittlerweile gibt es eine Anleitung, wie man die Wand in der eigenen Stadt umsetzen und sogar ein Tool-Kit, das man kaufen kann.

Eine schöne Installation und Aktion, die in vielerlei Hinsicht inspiriert. Sie erinnert uns an das Wesentliche, bringt uns Menschen aus unserer Nähe sowie ihre Gedanken und Wünsche ein bisschen näher, verdeutlicht, wie interessant und aktivierend die Einbindung von Menschen ist, dokumentiert das Phänomen der Glokalisierung und nicht zuletzt zeigt sie, wie wichtig die Einfachheit und Reproduzierbarkeit von Ideen sind.

Eine Installation geht um die Welt: Before I die I want to…

 

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Foto: Kim Kamo – Townsville, Australia
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Foto: Trevor Coe – Savannah, GA
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Foto: Miriam Vargas – Queretaro, Mexico
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Foto: Shake Shack – Brooklyn, NY

» Weitere Wände, u.a. auch aus Deutschland in Aachen, Bremen, Berlin, Erfurt, findest Du hier.


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