Berufe & Karriere in der Eventbranche: Arbeiten bei der Party Rent Group

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Party Rent ist uns allen als Eventaustatter gut bekannt. Wenn wir Mietmöbel für Veranstaltungen brauchen, gehört das Unternehmen zu den ersten Dienstleistern, an die man denkt. Aber auch als Arbeitgeber mit bald 21 Standorten und knapp 600 Mitarbeitern hat sich die Party Rent Group breit aufgestellt. Wir haben mit Sandra Bollmann, Vertriebsleiterin am Münchener Standort, darüber gesprochen, welche Stellenangebote Party Rent anbietet, was die Arbeit bei dem Eventdienstleister ausmacht und wie die beruflichen Perspektiven aussehen.

Party Rent kennt man, jedoch meist eher von außen, als beteiligter Eventdienstleister. Doch wie ist es als Mitarbeiter bei Party Rent? Wie würdest Du euer Arbeitsklima beschreiben?

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Sandra Bollmann

Sandra Bollmann: Mhm, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Einerseits gibt es an jedem Standort lokale Besonderheiten, andererseits greift diese Gruppenphilosophie auch immer stärker. Es gibt eine gemeinsame Mentalität. Zum Beispiel duzen sich alle vom ersten Tag, vom Azubi bis zum Chef, auch wenn man sich noch nicht kennt (Mein Chef hat mir am ersten Tag als Praktikantin scherzhaft gesagt, dass ich nicht wiederkommen bräuchte, wenn ich das noch mal mache). Man muss das mögen, ich finde aber immer, dass es vieles einfacher, eben unkomplizierter macht. Hierarchie-Gehabe gibt es nicht, jeder ist sich seiner Funktion und Verantwortung bewusst. Das ist auch so ein Punkt: Eigeninitiative. Ich habe schon in sehr straff durchstrukturierten Jobs gearbeitet, deshalb war diese doch sehr freie Art zu arbeiten eine ganz neue Erfahrung für mich. Es gibt hier einfach ein großes Vertrauen in die Mitarbeiter. Gleichzeitig ist Party Rent investitionsfreudig. So wird viel Neues ausprobiert, man kann sich mit einbringen, das fühlt sich schon gut an.

Wie sieht eure interne Struktur aus? Welche Arbeitsbereiche, welche Jobs und Positionen gibt es?

Sandra: Da gibt es zwei Bereiche. Die planerische und administrative Leistung, die im Büro erbracht wird, funktioniert eben nur mit einer über Jahre entwickelten und durchdachten Logistik. Die Aufgabendichte ist in beiden Bereichen recht groß. Im Büro kümmert sich das Vertriebsteam um alle Fragen des Kunden, berät bei der Produktauswahl und klärt den passenden Bedarf. Das ist auch ein sehr personalintensiver Bereich, hier liegt das Know-how über das gesamte Equipment. Dann gibt es noch den Außendienst, Projektleiter, Key-Account-Manager, Tourenplaner, Marketing-Leute und Innenarchitekten. Das alles greift wirklich gut ineinander, würde ich behaupten. Der logistische Bereich ist ähnlich aufgestellt. Ein großer Teil der Mitarbeiter packt die Touren, führt Kontrollen am Equipment durch und übernimmt Auf- und Abbauten. Wir beschäftigen aber auch Tischler, Polsterer Elektroniker und Fachkräfte für Materialaufbereitung, um immer mit einwandfreiem Equipment zu arbeiten.

 

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Was unternehmt ihr, um eure Mitarbeiter auch langfristig zu halten?

Sandra: Das ist ein wichtiger Punkt für uns. Das ganze Know-how um unser Sortiment und damit auch die Fähigkeit für eine gute Beratung liegt bei den Mitarbeitern.

Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt es viele. Ich selbst war Azubi in der Bocholter Zentrale, bin dann ins Vertriebsteam übernommen worden, bin umgezogen nach München, um hier den Standort mit aufzubauen und leite heute den Vertrieb hier. Mit 26. Es gibt auch Kollegen, die einen ähnlichen Weg eingeschlagen haben und heute als Key-Account-Manager oder Projektleiter arbeiten. Die z.B. die wirklich großen Aufbauten verantworten. Ich finde eigentlich da gibt es genug reizvolle Optionen.

Einmal im Jahr führen wir außerdem Mitarbeitergespräche, um zu reflektieren, an welchem Punkt der Mitarbeiter steht und welche Ziele er noch erreichen möchte bzw. welche er schon erreicht hat. Auf dieser Basis können auch individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten beschlossen werden. Hier haben wir zum Beispiel schon mit dem Studieninstitut zusammengearbeitet. Regelmäßige Teamcoachings sind ohnehin fester Bestandteil für die Belegschaft.

Ich denke aber, dass die Stimmung im Team einer der wichtigsten Punkte ist. Ein bisschen Stress gehört in der Eventbranche ja irgendwie dazu, dessen sollte man sich bewusst sein. Aber die Kollegen sind einfach da, wenn Hilfe gebraucht wird, man trifft sich auch außerhalb der Arbeit und muss um keinen Spaß verlegen sein. Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, bin ich froh, dass dieser Mix bei Party Rent einfach stimmt.

 

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Du sprachst gerade von Stress. Ein wichtiges Thema für Mitarbeiter. Denn natürlich muss man in der Eventbranche mit einem gewissen Maß an Stress rechnen, aber zur Regel sollte es nicht werden. Unternimmt Party Rent aktiv etwas, um Stress, Überstunden, Druck etc. im Rahmen zu halten?

Sandra: Jede Überstunde gleiche ich hier sicher nicht aus, aber wie du schon sagst: Das bringt die Eventbranche irgendwo mit. Es ist halt einfach nicht 9-to-5 hier. Besonders in der Hauptsaison, in den Monaten Mai und September kommt‘s manchmal knüppeldick. Dann kommen aber auch wieder normale Zeiten, in denen du die Stunden wieder abbauen kannst. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass man durchgehend unter Druck steht. Das fängt das Team dann schon ganz gut auf, damit hier nicht einer jeden Abend bis um Acht sitzt. Erfreulicherweise werden die Teams bei Party Rent größer, so dass diese Spitzen immer besser aufgefangen werden können.

Jeder Standort setzt sich mit dieser Frage auseinander. Es gibt z.B. überall Wasser für die Mitarbeiter. In Berlin wird Firmensport gerade zu einem Thema. Wir in München veranstalten jeden Freitag ein Weißwurstfrühstück, um alle Bereiche mal in lockerer Atmosphäre zusammenzubringen und einfach um sich mal auszutauschen. Alles Kleinigkeiten, aber ein gutes Signal finde ich.

Aktuell sind flexible Arbeitszeitmodelle ein großes Thema. Bietet ihr hier etwas für Mitarbeiter z.B. mit Kindern oder die sich mal eine Auszeit nehmen möchten?

Sandra: Ich glaube, da können wir – wie auch Andere aus dem Bereich Event – noch Dinge dazu lernen. Es ist einfach so, dass die Teams oft noch recht jung sind, und dass es bisher wenig Fragen dieser Art gab, z.B. für ein Sabbatical. Ich sehe aber schon, dass sich die Gruppe damit auseinandersetzt. Speziell für junge Mütter und Väter und deren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird viel getan. Da gibt es individuell zugeschnittene Arbeitszeitmodelle oder eine sehr flexible Gestaltung der Elternzeit. Homeoffice wird durch den Serverzugriff von überall mittlerweile auch für einige Jobs möglich. Ich kenne auch ein paar Kollegen, die nach einer selbst gewählten Auszeit oder einer Zeit in anderen Jobs wieder zurück zu Party Rent gekommen sind. Das ist wahrscheinlich nicht das schlechteste Zeichen.

Als Eventausstatter kümmert ihr euch um die Raumgestaltung etlicher Events. Ihr wisst also, dass das Raumgefühl eine große Bedeutung hat. Spiegelt sich das auch in euren Firmenräumen wider? Wie sieht es bei euch aus?

Sandra: Bei uns passiert gerade viel. In München sind wir ja erst 2013 angefangen. Glücklicherweise läuft es hier richtig gut und wir „mussten“ uns schon nach einem neuen Zuhause umsehen. Anfang 2017 ziehen wir also in noch moderne Büros, damit wir den Kollegen der anderen Standorte in nichts mehr nachstehen. Die Berliner sind ja erst im März an den größeren Standort nach Pankow gezogen und arbeiten jetzt in neuen Räumlichkeiten, da sieht es echt richtig gut aus. Es gibt gemeinsame Pausenräume, eine (gar nicht so kleine) Kantine und im Showroom werden regelmäßig Muster-Settings aufgebaut. Gerade die größeren Standorte von Party Rent (allen voran die Bocholter Zentrale) bieten ganz ähnliche Möglichkeiten. Alle legen Wert auf eine ästhetische, moderne Arbeitsumgebung, die technische Ausstattung ist immer zeitgemäß. Schön ist auch zu sehen, dass Mitarbeiter mit in die Gestaltung der Arbeitsplätze eingebunden werden und auf individuelle Wünsche reagiert wird. Insgesamt ist die Arbeitsatmosphäre also echt gut. Ich fühle mich wohl hier.

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Aktuell sucht ihr an verschiedenen Standorten nach Kundenberatern für euer Vertriebsteam. Wie sieht dieser Aufgabenbereich aus?

Sandra: Ich würde sagen, dass da schon eine gute Portion Abwechslung drinsteckt. Irgendwie verkaufst du ja nicht einfach ein Produkt und fertig. Bei uns geht es immer darum, für ein bestimmtes Budget die beste Kombination von Materialien einzusetzen, damit die Veranstaltung gelingt. Das ist immer etwas anderes und alle arbeiten auf den einen Moment hin. Man kann nichts wiederholen oder umtauschen, Events verlangen einfach einen bedingungslos gut gemachten Job.

Party Rent hat aber immer schon auf gute Rahmenbedingungen gesetzt. Das sind einfach so Dinge wie ein moderner Webshop, die Arbeit mit Social Media, die Party Rent App, neue Kataloge, das kürzlich veröffentlichte Whitepaper. Unser Vertrieb kann also mit Tools und guten Inhalten arbeiten, um eine gehaltvolle und abwechslungsreiche Beratung zu bieten.

Vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen, Sandra!


Wenn Du jetzt neugierig geworden bist und mal ein bisschen stöbern möchtest, was Party Rent als Arbeitgeber bietet…

» Weitere Stellenangebote findest Du auf der Party Rent Website.


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