Straßen voller Bücher anstatt Autos: Street Art „Literature vs. Traffic“

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Dort, wo normalerweise Autos Platz für sich einnehmen, die Luft verschmutzen und Lärm verursachen, liegen eines Nachts tausende Bücher. Aufgeklappt und mit kleinen Lichtern bestückt, füllen sie eine ganze Straße, ersetzen Straßenlärm durch Ruhe – und bieten Menschen die Gelegenheit in ihnen zu stöbern und sie mitzunehmen.

Hinter der Straßen-Installation „Literature vs. Traffic“ steht die anonyme Künstlergruppe Luzinterruptus . Nachdem das Projekt bereits in Madrid, New York und Melbourne Straßen erobert hat, konnte man es zuletzt in Toronto während des Kunstfestivals Nuit Blanche 2016 sehen. Mehr als 10.000 gespendete Bücher bildeten eine Art literarischen Fluss. Über 50 Freiwillige haben bei dem Projekt sowie gesamten Prozess geholfen und über 12 Tage gebraucht.

Wie lange die Installation jeweils dauert, entscheiden die Besucher. In Toronto waren es z.B. nur 10 Stunden bis alle Bücher von den Besuchern mitgenommen wurden – und die Installation sich sozusagen selbst recycelt hat.

Straßen-Installation: „Literature vs. Traffic“

 
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Fotos: Luzinterruptus
via Plot


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