Praktische Promotion-Aktion: Pop-up Discounter auf dem Festival

Zumeist dienen Promotion-Aktionen mehrheitlich der Unterhaltung. Lustige Fotoaktionen, eine entspannte Atmosphäre mit Drinks oder ähnliches. So unattraktiv es auch klingt, mit einem praktischem Angebot kann man Menschen ebenso begeistern – oder vielleicht sogar noch mehr. Beispielsweise mit einem gut organisierten XXL Pop-up Discounter auf einem Festival und einem speziell auf die Besucherbedürfnisse zugeschnittenen Sortiment.

So war beispielsweise Aldi Nord 2018 mit einem riesigen Pop-up Laden auf dem Deichbrand Festival. Ein Jahr lang hat sich der Discounter nach eigener Aussage auf diese “Rekordfiliale” vorbereitet. Der 2.100 qm große Laden wurde von 200 Mitarbeitern 65 Stunden lange betreut und verzeichnete 78.000 Einkäufe. Ziel war es eine jüngere Zielgruppe für die Marke zu begeistern, indem man den Festivalbesuchern eine Erleichterung bot. Mal schnell was zu trinken, zu essen oder ein paar Eiswürfel einkaufen, war somit kein Problem mehr.

Bei solch einer nützlichen Promotion-Aktion ist die perfekte Organisation das Wichtigste, um wirklich zu punkten. Lange Wartezeiten, Chaos, falsche oder fehlende Produkte können sonst schnell ins Gegenteil umschlagen. Aldi Nord hatte dafür unter anderem 16 Kassen dauerhaft geöffnet, um kurze Wartezeiten zu garantieren. Über die Festivaltage verteilt wurden zudem 2.500 Paletten mit Ware angeliefert.

Aldi Nord auf dem Deichbrand Festival 2018

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Ganz neu ist die Idee aber nicht. Lidl versorgt die Rock am Ring Besucher bereits seit 2015 mit einem eigenen Pop-up Discounter und flankierenden Aktionen.

 
So nachvollziehbar praktisch solche Angebote auch sind und so gut die Promotion an sich gemacht ist – kleineren, gegebenenfalls nachhaltigen Anbietern und Bemühungen (sofern vorhanden) wirkt das natürlich total entgegen! Ich hoffe nicht, dass zukünftig Discounter die großen Festivals unter sich aufteilen und kleinere Anbieter komplett verdrängen. Aber ob das zugelassen wird oder nicht, hängt maßgeblich von den Veranstaltern ab! Schließlich könnte man ein ähnlich hilfreiches und gut organisiertes Angebot auch mit einer Hilfsorganisation oder nachhaltigeren Produkten umsetzen…

Foto: Screenshot aus dem Video


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