Ausstellungs-Tipp: Radiophonic Spaces – Begehbares Radio

Wer bis zum 10. Dezember 2018 in Berlin ist, für den habe ich einen kurzfristigen Ausstellungs-Tipp im Haus der Kulturen der Welt (HKW): “Radiophonic Spaces – Begehbares Radioarchiv und Bühne des Hör-Wissens.”

Über 200 Arbeiten aus der Geschichte der Radiokunst können im HKW interaktiv erlebt werden. Darunter auch Stücke von Orson Welles, Bertolt Brecht, John Cage und Friederike Mayröcker bis hin zu Natascha Sadr Haghighian und Rimini Protokoll. Ein interaktives Kopfhörersystem ermöglicht es den BesucherInnen das Archiv individuell zu erkunden. Der eigene Standort bestimmt dabei, welches der Hörstücke aus insgesamt 13 Themenbereichen zu hören ist.

Digitale Stationen bieten die zusätzliche Möglichkeit, produktions- und kulturgeschichtliche Hintergründe und Zusammenhänge der Radiokunst zu vertiefen.

Parallel zur Ausstellung kommen KünstlerInnen, ForscherInnen, MusikerInnen, RadiomacherInnen und StudentInnen in das begehbare Radioarchiv, um ihre Perspektive auf das Radio, die Radiophonie und die im Archiv gesammelten Arbeiten in Präsentationen, Performances, Gesprächen und Workshops vorzustellen und zu diskutieren. » Zum Programm

Beitrag im rbb

Wer sich einen besseren Eindruck verschaffen möchte, was ihn oder sie erwartet, der rbb hat einen kurzen Beitrag über die Ausstellung gedreht.

Radiophonic Spaces

Begehbares Radioarchiv und Bühne des Hör-Wissens
Haus der Kulturen der Welt, Berlin
1.11. – 10.12.2018
Do – Mo, 11 – 19 Uhr
Eintritt frei!

Weitere Ausstellungsorte:
Museum Tinguely, Basel
23.10.18 – 27.1.19

Universitätsbibliothek Weimar
26.7. – 19.9.19


Radiophonic Spaces ist ein Projekt der Professur Experimentelles Radio an der Bauhaus – Universität Weimar im Rahmen von Radiophonic Cultures (Sinergia – Forschungsprojekt des SNF) in Zusammenarbeit mit dem HKW und dem Museum Tinguely, Basel. Das begehbare Radio-Archiv wurde konzipiert von Nathalie Singer (Professur für Experimentelles Radio, Bauhaus – Universität Weimar) mit einem Team von Radioexpert*innen.


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