Hyundai Pavillon: Wasserstoff-Technologie als Besuchererlebnis von Asif Khan

Foto: Luke Hayes

Anlässlich der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang, Südkorea, entwarf Asif Khan einen außergewöhnlichen Pavillon für Hyundai. Er galt als dunkelstes Gebäude der Erde und beherbergte eine faszinierende Wasserinstallation. Ziel war es, das erste Brennstoffzellen-Fahrzeug der Marke mittels Architektur, Design und einem Besuchererlebnis zu präsentieren.

Bereits die Fernwirkung des Gebäudes war einzigartig. Die Ummantelung aus Vantablack VBx2 war in der Lage 99% des darauf fallenden Lichtes zu absorbieren. Dadurch schien der Pavillon seine Dreidimensionalität verloren zu haben und erzeugte die Illusion einer verblüffenden, schwarzen Fläche. Bei näherer Betrachtung entdeckte man Tausende winzige Lichter in der Fassade. Sie simulierten den Blick in den Weltraum.

Im Inneren überraschte die Besucher das komplette Gegenteil: ein leuchtend weißer Raum. Zentrales Erlebnis war die darin eingebettete Wasserinstallation. Sie ließ jede Minute 25.000 Wassertropfen durch den Raum gleiten, kollidieren, sich verbinden und einen See bilden, der schließlich im Nichts verschwand.

Die Idee der schwarzen Fassade war es, das Universum – den Ursprung von Wasserstoff – zu repräsentieren. Die Wassertröpfchen-Installation im Inneren war von Wasserstoffmolekülen und der Wasserstoff-Technologie inspiriert. Die Vision für die Zukunft des Automobils sollte durch Architektur, Design und einem Besuchererlebnis vermittelt werden.

Video: Hyundai Pavillon von Asif Khan


Untere Fotos: Screenshots aus dem Video


Kommentieren
Ähnliche Artikel zu diesem
Ein Expo Pavillon entsteht: Viele Inhalte, eilige Besucher und Instagramability – Teil 2
Opern-Performance „Sun & Sea (Marina)“ auf der Biennale in Venedig 2019
Verfasse ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.