Weiterbildung in der Live-Kommunikation: Es mangelt an qualitativ guten Angeboten

Pro-bono-Projekte und Weiterbildung stehen eher selten in direkter Verbindung. Ein neuer Workshop von Prof. Axel Beyer und Chris Cuhls bringt jedoch bewusst beides zusammen. Eine gute Sache, finden wir. Daher gab es kürzlich einen Platz im Rahmen einer kurzen Umfrage bei uns zu gewinnen.

In der Umfrage wollten wir wissen, wie ihr zu Pro-bono-Projekten und der aktuellen Weiterbildungssituation steht. Hier sind die Ergebnisse!

Verlost wurde ein Platz beim „Inszenierung Workshop“ von Prof. Axel Beyer und Chris Cuhls. Glückwunsch an die Gewinnerin!


Es haben 36 Personen an der nicht repräsentativen Umfrage und Verlosung teilgenommen. Mehrfachnennungen waren bei manchen Fragen möglich.


Hast Du schon mal Pro bono gearbeitet?

Ich persönliche habe mich gefragt, wie häufig es in unserer Branche überhaupt vorkommt, dass man sich an Pro-bono-Projekten beteiligt. Anscheind gar nicht so selten. Immerhin hat eine deutliche Mehrheit von 24 Personen angegeben, sich bereits an Pro-bono-Projekten beteiligt zu haben. Das ist ehrlich gesagt, mehr als ich dachte. Hier müsste man vermutlich aber noch etwas mehr ins Detail gehen, um was für ein „kostenfreies“ Engagagement es sich dabei gehandelt hat.


Möchtest Du öfter Pro bono arbeiten?

Wie steht es denn um das Interesse in diesem Bereich? Ob man auch künftig öfter Pro bono arbeiten möchte, beantworteten allerdings nur noch 16 Personen mit einem klaren Ja. 18 wissen es nicht so genau. Immerhin nur 2 beantworten dies mit einem klaren Nein.


Was ist das Problem an Pro-bono-Projekten?

Empfindet oder erlebt ihr Pro-bono-Projekte als problematisch, habe ich mich gefragt. Die Mehrheit von 20 Umfrageteilnehmer verneinen das: „Es gibt kein Problem, man muss es einfach machen“. 12 Personen finden jedoch auch, dass es gar nicht so leicht ist, passende Projekte zu finden. Ebenso viele sagen, dass der Arbeitgeber ihnen dafür keine Zeit einräumt. Nur 5 finden, dass unser Fachwissen – also das der Live-Kommunikation – seltener gefragt ist. Ich deute dies mal als eine uneindeutige Sachlage.


Wie oft nimmst Du an Weiterbildungen teil?

Im zweiten Teil der Umfrage ging es um Weiterbildungen. Hierbei wollte ich zunächst wissen, wie oft ihr an Weiterbildungen teilnehmt. Die Mehrheit (16 Personen ) nehmen einmal im Jahr an einer Weiterbildung teil. 8 Teilnehmer zweimal im Jahr und 3 Teilnehmer sogar mehr als dreimal im Jahr. 5 Teilnehmer antworten, dass sie alle paar Jahre und 4 sehr selten an Weiterbildungen teilnehmen.


Braucht es Deiner Meinung nach mehr Weiterbildungsangebote?

Interessant finde ich die eindeutige Einschätzung, dass es wohl an qualitativ guten Weiterbildungsangeboten mangelt. Eine Mehrheit von 20 Teilnehmern sieht das so. Je 8 denken, dass vornehmlich Angebote zu speziellen und aktuellen Themen fehlen und es generell zu wenige Weiterbildungen gibt. Dass es genügend (gute) Weiterbildungsangebote gibt, wurde kein einziges Mal angekreuzt!


Sorgen sich die meisten Arbeitgeber Deiner Meinung nach genügend um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter?

Gerade im Angestelltenverhältnis hängt die Weiterbildungsrate vom Arbeitgeber ab. Wie empfindet ihr die Unterstützung von dieser Seite? Die Merheit (20 Teilnehmer) finden, dass Arbeitgeber Möglichkeiten zur Weiterbildung anbieten, dies jedoch im Alltagsstress kaum jemand wahrnimmt. 12 Teilnehmer sehen zwischen den Unternehmen/Agenturen große Unterschiede: „Manche bieten sehr viel, andere fast gar nichts“. 8 denken zudem, dass man dafür auch selbst aktiv werden muss.

Nun immerhin scheint hier die Lage gar nicht so schlecht zu sein, habe ich den Eindruck. Aber wenig überraschend, der hohe Zeitdruck im Alltag ist ein Hindernis.


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