Open-Air Sommer: Keine Menschenmassen, dafür Gemütlichkeit – BonnLive Kulturgarten

Ein kleiner Beweis, dass nicht alles schlecht war in diesem Corona-Event-Sommer. Konzerte mit dicht gedrängten Menschenmassen waren zwar nicht möglich. Doch mancherorts gab es ihn trotzdem, den Open-Air Konzert-Sommer. Zum Beispiel im BonnLive Kulturgarten. Dort hat sich die Fünfdrei Eventagentur ein alternatives, gemütliches und meiner Meinung fast besseres Publikumskonzept ausgedacht.

Mit unterschiedlichen Parzellen für Liegestühle, Daybeds, Bierbänke und Picknickdecken sowie einem Einbahnstraßensystem konnten über 70 Veranstaltungen durchgeführt werden. Pro Veranstaltung waren bis zu 2.400 Gäste zugelassen. Die Besucher*innen waren angehalten ihre Plätze nicht zu verlassen, lediglich für gastronomische oder biologische Belange. Getränke und Speisen wurden auch zum Platz gebracht.

Ein meiner Meinung nach schönes, kleines Beispiel dafür, dass der Zwang zum Umdenken auch gute und äußerst gemütliche Alternativen hervorbringen kann. Ein Konzept, das mir ehrlicherweise sogar besser gefallen könnte als das übliche Gedränge. Solche Konzerte kann es also auch gerne nach Corona geben.

Auf dem Programm standen Künstler*innen wie beispielsweise Nena, Alle Farben, Helge Schneider, Glasperlenspiel, Culcha Candela, Felix Lobrecht und das Beethoven Orchester Bonn. So kamen insgesamt über 46.000 Besucher*innen in die laut Agentur größte deutsche Open-Air-Spielstätte in diesem Jahr.

BonnLive Kulturgarten

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Foto: Mario Hickethier | Farbton Videos


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