Visuelles Vakuum als Raumerlebnis – Installation „Void“ von Numen/For Use

Von Katharina Stein 18.8.2017 ~1 Minute Lesezeit

Täglich werden wir etlichen visuellen Reizen ausgesetzt. Wie wohltuend ist es da mal nichts zu sehen, eine Art visuelles Vakuum! Das Künstler-Kollektiv Numen/For Use macht es mit seiner Rauminstallation „Void“ möglich. Die 2017 in Seoul ausgestellte Installation erschafft ein pulsierendes Objekt, das seine weiße Leere für jeden einzelnen Besucher immer nur ein Stück öffnet und gleich wieder verschließt.

Void ist eine immersive, begehbare Installation, die jeweils gezielt auf den jeweiligen Raum zugeschnitten ist. Doppelte Bahnen aus syntehtischen Textilien sind an Wänden und Decken aufgehängt und stellen sich durch die Seitenspannung zunächst als flache Stoffbahnen dar. Erst durch das Betreten und Gewicht der Besucher entsteht ein limitierter, persönlicher Raum, der sich vor und hinter dem Besucher öffnet und schließt. Im Inneren soll ein Verlust der räumlichen Wahrnehmung erzeugt werden – eine Reise durch eine abstrakte, nicht materielle weiße Leere.

Fotos: Void Rauminstallation

Video: Rauminstalltion Void von Numen / For Use


» Eine weitere sehenswertes Installation von Numen / For Use aus einfachem Klebeband.

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