Linktipps & Kurzmeldungen

Lesenswerte Artikel anderer Blogs, Agenturen oder Magazine!
Eine Netzlese rund um Eventmarketing, Live-Kommunikation, Marketing & Social-Media!


Meeting Design: Mehr Dialog, weniger Programm

Gleich 6 Vorträge von vermeintlich hochkarätigen Rednern, die ihr Wissen in ausführlichen Power Point Präsentation weitergeben - und doch will sich am Ende niemand an der Fragerunde beteiligen?!

Wenn man sich in die Teilnehmer hinein versetzt, und eine Veranstaltung weniger aus Veranstalter- oder Rednersicht angeht, wundert das keinen. Dialog und Austausch ist den Teilnehmern nämlich mindestens genauso wichtig, wenn nicht wichtiger.

Wie man mit gezieltem Meeting Design die Balance zwischen Programm und Dialog findet, erklärt ein Beitrag im 37 Grad Blog.

Wichtige Parameter:
- Informieren & Lernen
- Zuhören & verstehen:
- Interaktion & Dialog
- Networking
- Inspiration & Motivation

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: 37 Grad

Schleichwerbung bei Instagram: #ad reicht nicht als Kennzeichnung

Schleichwerbung auf Instagram und Youtube ist eine Pest! Ich finde es widerlich, wie viele dieser "Stars" von Authentizität sprechen und gleichzeitig Werbung so gut es geht verschleiern - gerade bei ihren häufig jungen und leicht beeinflussbaren Zielgruppen. Doch so langsam wird's immer enger. Denn nun hat auch das OLG Celle befunden, dass ein Hashtag wie #ad unter vielen anderen immer noch nicht als Kennzeichnung von Werbung ausreicht. Richtig so!

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: heise

Jung von Matt inszeniert die CDU als „begehbares Parteiprogramm“

Nach dem digitalen Neuland wagt sich die CDU 2017 auf das Neuland der zeitgemäßen Live-Kommunikation.

Auf 2400 qm hat Jung von Matt eine gigantische, räumliche Markeninszenierung im hippen Berliner Kaufaus Jandorf umgesetzt. Das komplette, angesagte Inszenierungsrepertoire - von Cyberraum mit futuristischen Spielen über die Einbindung der Besucher-Zukunftswünsche bis zu interaktiven, sensorischen Politainment-Stationen und Projektionen - sind vertreten. Im Zentrum befindet sich ein riesiges Herz aus Samt. "Es pumpt über Blutgefäße wirtschaftliche Kennzahlen auf riesige Bildschirme und symbolisiert so die pulsierende Wirtschaft".

Jetzt wo die State of the Art Live-Kommunikation sogar bei der drögen CDU angekommen ist, hat es unsere Branche doch endlich geschafft?! Naja, oder wir haben jetzt sämtlich Glaubwürdigkeit unter Besuchern verloren. Denn deutlicher kann der Widerspruch zwischen Realität und inszeniertem Schein nun wirklich nicht sein.

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: W&V

Expo 2017: Eindrücke vom deutschen Pavillon

Viel haben wir über den Deutschen Pavillon 2017 in Astana, Kasachstan, gelesen. Nun kommen die ersten Eindrücke von Besuchern. Wie unter anderem von Janina und Sabine von der Plot.

Ihr Eindruck kurz zusammengefasst: Wie man es von den Deutschen erwartet, wurde alles mal wieder perfekt umgesetzt. Dramaturgisch, didaktisch, konzeptionell ist alles sauber und sogar 10 Tage vor Ausstellungsbeginn ausgeführt worden. Doch gleichzeitig ist das alles, wie schon in den Jahren zuvor, auch recht berechenbar und wenig überraschend. Kunst und Kultur spielen eine untergeordnete Rolle, man bedient lieber die eigenen Klischees. Dass der Deutsche Pavillon doch nochmal alttradierte Mittel und Wege verlässt und überrascht, darauf möchten die beiden die Hoffnung nicht aufgeben.

Dass Deutschland sich nicht nur als nachhaltige und moderne Nation inszeniert, sondern dies auch mal tatsächlich realisiert, darauf hoffe ich immer noch!

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: Plot

Wie entstehen herausragende Event-Ideen?

Wie entstehen unvergessliche Eventmarketing-Erlebnisse? Eine Frage, die im Rahmen des Vivid Ideas Exchange im Museum of Contemporary Art in Australien diskutiert wurde. Die Agentur s1t2 hat ein paar inhaltliche Kernpunkte zusammengefasst. Mehr dazu im Blogartikel.

- Große Ideen werden weit und unabhängig von Medien und Technologien gedacht
- Storytelling kommt vor Technologien
- Gute Ideen kopieren keine anderen Marken oder Events
- Keine Angst vor (budgetären oder anderen) Beschränkungen
- Gute Events kennen ihre Zuschauer

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: s1t2

Was ist gutes Marketing?

Die Menschen sind aufgeklärter, Marketing hat es immer schwerer. Oder doch nicht? Kann man bei all dem Überfluss doch noch Lust auf ein neues Angebot machen? Und wenn ja, wie? Die brandeins hat vor Längerem mit mehreren Agenturpraktikern gesprochen und ihre Erfahrungen und Einschätzungen in einem lesenswerten Artikel zusammengefasst.

Zwei Zitate als Vorgeschmack:
"Was sich berühren lässt, wird begriffen. Und was sich gut anfühlt, gekauft. So sieht es jedenfalls Olaf Hartmann, Experte für multisensorisches Marketing. Er untersucht, wie Werbung die menschlichen Sinne nutzen kann. Die Chancen dazu, sagt der Geschäftsführer der Remscheider Agentur Touchmore, seien größer denn je. 'Je flirrender und virtueller unser Alltag wird, umso stärker ist unser Hunger nach dem Echten.'"

"Um heute aufzufallen, sagt Setzkorn, müsse eine Botschaft schnell, präzise und spitz formuliert sein. Wenn eine Marke hingegen kommunikative Kompromisse eingehe und nebenbei auch noch dieses oder jenes über sich erzählen wolle, fehlten ihr die nötigen Ecken und Kanten. 'Dann fällt sie nicht ins Auge, sondern geht unter.'"

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: brandeins

Neue Formate: internationale Veranstaltungs-Trends

Auf der Suche nach neuen Eventformaten und Ideen? Nicht selten lohnt sich ein Blick über die Grenzen Deutschlands oder Europas hinaus. Eventbrite hat sich umgeschaut und ein paar internationale Anregungen gesammelt, die in verschiedensten Ländern angesagt sein sollen. Nicht alles neu, aber vielleicht doch was für Dich dabei?!

Darunter u.a.:
Australien: Pop-Up-Catering von Spitzenrestaurants auf Großevents
Irland: Indoor Winter Festivals
Deutschland: Fuck Up Nights, die sich mit dem Scheitern auseinandersetzen
Irland: Festivals und Konferenzen mit einem Fokus auf Essen
USA: Ferienlager für Erwachsene
Irland: Festivals, die Nachbarschaften zusammenbringen

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: Eventbrite

Wie sieht eine sinnvolle Event-Evaluierung aus?

Obwohl Events teuer und aufwändig sind, wird erschreckend wenig in die Analyse einer zielgruppengerechten Ausrichtung und Erfolgskontrolle investiert. Martin Lotz, Leiter Kommunikations- und Sozialforschung bei 37 Grad, erläutert kurz und konkret, welche Phasen ein sinnvolles Evaluierungsdesign durchläuft. Hier sind nur die Phasen, Details findest Du im Blogartikel.

Phase 1: Erwartungen der Besucher herausfinden
Phase 2: Klare, auf alle Interessen abgestimmte, Ziele des Events festlegen
Phase 3: Benchmark-Messung
Phase 4: Hauptmessung kurzfristiger Wirkungen
Phase 5: Messung langfristiger Effekte

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: 37 Grad

Die wahren Meeting Trends haben wenig mit Technik zu tun

Bei "Meetings Trends" denken wir sofort an Tools für den Informationsaustausch oder die Analyse von Daten. Wir fragen uns derzeit ständig, wie man technische Features möglichst überall einbinden kann. Stephan Ullmann von 37 Grad sieht die wahren Meeting Trends woanders. Denn der eigentliche Vorteil von Maschinen liegt darin, dass sie uns die Möglichkeit bieten, uns auf Dinge zu konzentrieren, die nur wir Menschen können - Emotionen, Intuitionen, Gruppenintelligenz usw.

"Gegenstand von sinnvollen Meetings wird zukünftig weder der Informationsaustausch noch die kennzahlengetriebene Analyse sein. Das geschieht maschinengestützt im Vorfeld. Zeitgemäße Meetings legen den Schwerpunkt der persönlichen Interaktion auf die Gruppeneinschätzung. Welche Bedeutung haben die validierten Fakten für die Gruppe? Welche weichen Faktoren sind maßgeblich für eine Entscheidung?", so Ullmann.

  zum Artikel
Verlinken / Quelle: 37 Grad