Linktipps & Kurzmeldungen

Lesenswerte Artikel anderer Blogs, Agenturen oder Magazine!
Eine Netzlese rund um Eventmarketing, Live-Kommunikation, Marketing & Social-Media!


Was ist gutes Marketing?

Die Menschen sind aufgeklärter, Marketing hat es immer schwerer. Oder doch nicht? Kann man bei all dem Überfluss doch noch Lust auf ein neues Angebot machen? Und wenn ja, wie? Die brandeins hat vor Längerem mit mehreren Agenturpraktikern gesprochen und ihre Erfahrungen und Einschätzungen in einem lesenswerten Artikel zusammengefasst.

Zwei Zitate als Vorgeschmack:
"Was sich berühren lässt, wird begriffen. Und was sich gut anfühlt, gekauft. So sieht es jedenfalls Olaf Hartmann, Experte für multisensorisches Marketing. Er untersucht, wie Werbung die menschlichen Sinne nutzen kann. Die Chancen dazu, sagt der Geschäftsführer der Remscheider Agentur Touchmore, seien größer denn je. 'Je flirrender und virtueller unser Alltag wird, umso stärker ist unser Hunger nach dem Echten.'"

"Um heute aufzufallen, sagt Setzkorn, müsse eine Botschaft schnell, präzise und spitz formuliert sein. Wenn eine Marke hingegen kommunikative Kompromisse eingehe und nebenbei auch noch dieses oder jenes über sich erzählen wolle, fehlten ihr die nötigen Ecken und Kanten. 'Dann fällt sie nicht ins Auge, sondern geht unter.'"

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Verlinken / Quelle: brandeins

Neue Formate: internationale Veranstaltungs-Trends

Auf der Suche nach neuen Eventformaten und Ideen? Nicht selten lohnt sich ein Blick über die Grenzen Deutschlands oder Europas hinaus. Eventbrite hat sich umgeschaut und ein paar internationale Anregungen gesammelt, die in verschiedensten Ländern angesagt sein sollen. Nicht alles neu, aber vielleicht doch was für Dich dabei?!

Darunter u.a.:
Australien: Pop-Up-Catering von Spitzenrestaurants auf Großevents
Irland: Indoor Winter Festivals
Deutschland: Fuck Up Nights, die sich mit dem Scheitern auseinandersetzen
Irland: Festivals und Konferenzen mit einem Fokus auf Essen
USA: Ferienlager für Erwachsene
Irland: Festivals, die Nachbarschaften zusammenbringen

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Verlinken / Quelle: Eventbrite

Wie sieht eine sinnvolle Event-Evaluierung aus?

Obwohl Events teuer und aufwändig sind, wird erschreckend wenig in die Analyse einer zielgruppengerechten Ausrichtung und Erfolgskontrolle investiert. Martin Lotz, Leiter Kommunikations- und Sozialforschung bei 37 Grad, erläutert kurz und konkret, welche Phasen ein sinnvolles Evaluierungsdesign durchläuft. Hier sind nur die Phasen, Details findest Du im Blogartikel.

Phase 1: Erwartungen der Besucher herausfinden
Phase 2: Klare, auf alle Interessen abgestimmte, Ziele des Events festlegen
Phase 3: Benchmark-Messung
Phase 4: Hauptmessung kurzfristiger Wirkungen
Phase 5: Messung langfristiger Effekte

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Verlinken / Quelle: 37 Grad

Die wahren Meeting Trends haben wenig mit Technik zu tun

Bei "Meetings Trends" denken wir sofort an Tools für den Informationsaustausch oder die Analyse von Daten. Wir fragen uns derzeit ständig, wie man technische Features möglichst überall einbinden kann. Stephan Ullmann von 37 Grad sieht die wahren Meeting Trends woanders. Denn der eigentliche Vorteil von Maschinen liegt darin, dass sie uns die Möglichkeit bieten, uns auf Dinge zu konzentrieren, die nur wir Menschen können - Emotionen, Intuitionen, Gruppenintelligenz usw.

"Gegenstand von sinnvollen Meetings wird zukünftig weder der Informationsaustausch noch die kennzahlengetriebene Analyse sein. Das geschieht maschinengestützt im Vorfeld. Zeitgemäße Meetings legen den Schwerpunkt der persönlichen Interaktion auf die Gruppeneinschätzung. Welche Bedeutung haben die validierten Fakten für die Gruppe? Welche weichen Faktoren sind maßgeblich für eine Entscheidung?", so Ullmann.

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Verlinken / Quelle: 37 Grad

Gestalt Communications meldet Insolvenz an

Wie die Horizont berichtete, hat wieder mal eine namhafte Live-Kommunikations Agentur Insolvenz angemeldet. Niemand Geringerer als Gestalt Communications (ehemals Jung von Matt/Relations) unter der Führung von Lutz Nebelin, Joachim Kortlepel und Tilmann Strauß. Details und Hintergründe sind derzeit nicht bekannt. Laut Horizont soll aber bereits für das Jahr 2015 eine "bilanzielle Überschuldung" bestanden haben.

Auch wenn man natürlich überrascht und irgendwie erschrocken ist - gerade aufgrund der großen Namen und langjährig erfahrenen Personen dahinter - ist es andererseits auch normal, dass manche Firmen oder Agenturen es aus verschiedensten Gründen nicht schaffen. In einer Branche in der nahezu jeder jeden kennt, fühlt es sich halt nur immer sehr weltbewegend an.

Ein Kommentar dazu hat Matthias Kindler in seinem Blog veröffentlicht.

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Verlinken / Quelle: Horizont

Das Geheimnis der TED-Talks?

Die TED Talks sind international bekannt. Warum? Laut Chris Anderson, Chef der TED-Ideenkonferenzen, liegt es an den penibelst vorbereiteten Reden. In seinem kürzlich veröffentlichten Buch gibt er konkrete Tipps und Erfahrungen für das öffentliche Reden.

Renate Eck hat ihre Eindrücke und die wichtigsten Tipps zusammengefasst. Darunter auch der ihrer Meinung nach überzeugendste Satz: "Bei einem Vortrag kommt es nicht auf Selbstbewusstsein, Bühnenpräsenz oder Wortgewandtheit an. Es zählt nur eins: dass Sie etwas zu sagen haben."

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Verlinken / Quelle: Eck Marketing

Öffentliche Räume der Zukunft

Heute beklagen wir uns gerne darüber, wie schlecht die Digitalisierung doch für den Einzelhandel ist. Kleinere Städte sterben zunehmend aus, Menschen bleiben zu Hause und bestellen im Internet. Doch das Problem, so Architekt Jan Gehl, ist nicht die Digitalisierung, sondern die schlechte oder falsche Gestaltung der Innenstädte!

"Momentan sind Fußgängerzonen, oder auch Innenstädte ganz allgemein, Orte des Konsums." Doch danach suchen Menschen heute im öffentlichen Raum nicht. Sie gehen in die Stadt, um raus zu kommen, um ihre Freizeit zu verbringen, um andere zu sehen und zu treffen. Plätze, Straßen und Innenstädte müssen mehr für Menschen als gesellschaftliche Treffpunkte gesehen und entsprechend konzipiert werden. Weniger Autos, weniger Lärm, weniger Konsum und dafür mehr Erlebnis- und Freizeitwert, kürzere Wege, kleinere, geschützte und gemütliche Plätze und öffentliche Orte.

Lesenswerter Artikel für alle, die geschlossene oder öffentliche Räume gestalten!

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Verlinken / Quelle: taz

Was ist eigentlich ein Konzeptioner für Live-Kommunikation?

Wir wissen nur zu gut, was ein Konzeptioner für Live-Kommunikation ist und was er zumeist macht. Aber viele Menschen außerhalb unserer Branche wissen das nicht! Daher ist es gut, wenn es hier und da auch nochmal erklärt wird, wie es z.B. Occaseo in dem Lokal-Magazin Sputnika tut.

Interessant ist dabei immer wieder zwischen den Zeilen zu lesen, dass ein Konzpetioner in vielen Agenturen doch noch mehr Projektleitung übernehmen und sich für die eigentliche Konzeption "Zeitfenster erkämpfen" muss...

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Verlinken / Quelle: Sputnika

Love-Parade Fall geht doch vor Gericht

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat ein Machtwort gesprochen. Nun muss das Strafverfahren im Kontext der Love Parade doch vor dem Duisburger Landgericht eröffnet werden.

Die Gründe aus denen das Duisburger Landgericht das Verfahren abgelehnt hatte, sieht die Düsseldorfer Behörde nicht bestätigt. "Eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung bzw. fahrlässiger Körperverletzung sei 'hinreichend wahrscheinlich'". Ebenso lehnt man die Kritik am Gutachten ab und sieht es als verwertbar.

Wann es losgeht, muss nun das Landgericht Duisburg festlegen.

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Verlinken / Quelle: Spiegel Online