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Museen tun sich schwer mit Inklusion

Eigentlich sollten Museen ein Interesse daran haben, möglichst viele Menschen zu erreichen. Vielleicht auch solche Menschen, die nicht zu den regelmäßigen Museumsgängern gehören. Oder aber solche Menschen, die aufgrund z.B. körperlicher Einschränkungen besonderer Umgestaltung bedürften.

Doch in der Praxis scheint man sich schwer zu tun. Sowohl mit Inklusion als auch mit dem Gedanken, dass Museen für die Besucher da sein sollten - und nicht für Sammlungen. "Versuche, dem Publikum den Zugang zu erleichtern, werden als Verflachung wahrgenommen", heißt es im Artikel. Anders gesagt, man bleibt lieber unter sich.

Doch es geht noch schlimmer! Museen, die sich bereits öffnen und als Vorreiter gelten, müssen sich Reaktionen wie "Wollen Sie diese Leute wirklich im Museum haben?" anhören. Unglaublich! Was lernen wir daraus? Kulturelle Bildung sagt noch nichts über Anstand aus...! Lesenswerter Artikel!

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Quelle: Stuttgarter Zeitung