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Öffentliche Räume der Zukunft

Heute beklagen wir uns gerne darüber, wie schlecht die Digitalisierung doch für den Einzelhandel ist. Kleinere Städte sterben zunehmend aus, Menschen bleiben zu Hause und bestellen im Internet. Doch das Problem, so Architekt Jan Gehl, ist nicht die Digitalisierung, sondern die schlechte oder falsche Gestaltung der Innenstädte!

"Momentan sind Fußgängerzonen, oder auch Innenstädte ganz allgemein, Orte des Konsums." Doch danach suchen Menschen heute im öffentlichen Raum nicht. Sie gehen in die Stadt, um raus zu kommen, um ihre Freizeit zu verbringen, um andere zu sehen und zu treffen. Plätze, Straßen und Innenstädte müssen mehr für Menschen als gesellschaftliche Treffpunkte gesehen und entsprechend konzipiert werden. Weniger Autos, weniger Lärm, weniger Konsum und dafür mehr Erlebnis- und Freizeitwert, kürzere Wege, kleinere, geschützte und gemütliche Plätze und öffentliche Orte.

Lesenswerter Artikel für alle, die geschlossene oder öffentliche Räume gestalten!

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Quelle: taz