Kommunikation im Raum & Messebau: haptische Erlebnisse visuell kommunizieren

Von Katharina Stein 19.7.2011 ~2 Minuten Lesezeit

Ein guter Messestand vereint verschiedene Eigenschaften: er ist ansprechend & einladend gestaltet, entspricht der Firmen CI und kommuniziert das Produkt anschaulich & verständlich. Die Krönung: er sorgt für Überraschung und Aufsehen! Eine Strategie um all das zu vereinen ist es, gezielt sinnliche und sensorische Erfahrungen mit dem Produkt aufzugreifen und mit ungewöhnlichen Veränderungen und Effekten zu spielen.

Ein Beispiel für einen solchen sehr gelungenen Messestand lieferte Munksjö, ein Hersteller von Dekorpapier, auf der Interzum 2011. Die Designer von häfelinger + wagner design haben einen eindrucksvollen Messestand entwickelt, der anmutet als sei er aus riesigen Papierbögen erbaut. Um den haptischen und strukturellen Effekt von Papier möglichst echt und wirkungsvoll umzusetzen, ist jedes Detail wichtig: u.a. die erfahrungsgemäße Dicke bzw. Grammatur von Papier, die auch bei der Falt-Skulptur des Messestandes mit ungewöhnlich dünner Wandstärke nachempfunden wurde.

Der daraus resultierende, spannende Effekt: beim ersten Blick sagt uns unser Gehirn, dass der Messestand aus dünnem Papier besteht und beim kleinsten Windstoß umfallen wird.

Sehr gut gemacht und ein tolles Beispiel dafür, wie reine visuelle Kommunikation den Erfahrungsschatz anderer Sinne aufgreifen und damit überraschen kann.

via PLOT Blog

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2 Kommentare

  1. Veranstaltungstechniker

    Sieht Klasse aus das Standdesign.
    Wird der auch irgendwo in Echt zu bestaunen sein?

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