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6 Beispiele, wie man Live-Kontakte & -Erlebnisse umdenken kann

Von Katharina Stein 23.4.2020 ~3 Minuten Lesezeit

Auch wenn derzeit manche Covid19-Verbote wieder gelockert werden, wir sind von einem regulären Leben noch sehr weit entfernt. Agenturen, Dienstleister und Firmen sollten nun nicht alleine darauf hoffen, bald wieder so weitermachen zu können wie zuvor! Überlegungen, wie man Live-Erlebnisse überbrücken bzw. wie ihr eure Kunden mit kreativen Ideen unterstützen könnt, sollten immer noch ganz weit oben auf der ToDo-Liste stehen. Genau hierfür haben wir ein paar Anregungen und Beispiele aus unterschiedlichsten Branchen gesammelt. Vielleicht regen sie euch zu weiteren, eigenen Ideen an!

Digitale Reiseerlebnisse

Nachdem das Reisen über Airbnb nicht mehr möglich ist, stellt die Plattform ihr Angebot um und bietet Gastgebern eine andere Möglichkeit weiterhin Geld zu verdienen – und zwar mit digitalen Erlebnissen. So können Menschen vom heimischen PC aus an authentischen Kochkursen mit einer marokkanische Familie teilnehmen, mit Mönchen aus Osaka meditieren oder südafrikanische Pinguine „besuchen“.
» Mehr dazu in der Forbes

Von Livestreaming bis zu One-to-one-Meetings

Da auch Fashion Shows nicht stattfinden können, haben einige Modemarken Livestreams als Ersatz angeboten. Eine taiwanesische Luxus-Modemarke hat sich aber auch etwas anderes einfallen lassen. Sie bot ein One-to-One Online-Meeting, um ihre Kollektion etwas persönlicher vorzustellen.
» Mehr darüber in der South China Morning Post

Restaurants werden zu Mini-Supermärkten

Viele Restaurants und Caterer bieten nun Abholmöglichkeiten an, aber das funktioniert nicht immer so gut. Vielleicht klappt das besser, wenn man es gemeinsam und auch etwas professioneller aufzieht, wie die englische Restaurantkette Leon. Sie haben sich mit anderen Firmen zusammengetan und wollten fertig gekochte Gerichte, Saucen, Fleisch oder andere Lebensmitteln in Restaurantqualität als eine Art Mini-Supermarkt verkaufen. Geplant war auch eine Online-Plattform, auf der man Essen bestellen und sich liefern lassen kann.
» Der Standard berichtete darüber

Persönliche Beratung per WhatsApp oder Telefon

Ein Mehrwert lokaler Läden kann die gute und persönliche Beratung sein. Etwas das man trotz Ladenschließungen durchaus anbieten kann, wie ein Stuttgarter Kinderladen bewies. Er bot eine persönliche Beratung zu seinen Produkten wie Kindermöbel, Spielzeug oder Kindermode einfach per WhatsApp, Videochat oder Telefon an. Etwas kaufen konnte man auf diesem Wege natürlich auch.
» Der Instagram-Post dazu

Kooperationen eingehen

In letzter Zeit sieht man öfter, dass Firmen erfolgreich miteinander kooperieren und jeweilige Lücken schließen. Ein Beispiel liefert ein chinesischer E-Commerce-Riese, der sich mit einem Musiklabel zusammenschloss. Gemeinsam veranstalten sie jede Woche eine dreistündige Online-Clubbing-Show in der importierte Spirituosenmarken direkt im Stream gekauft werden können. Zwei Produkte, die ja auch sonst oft zusammengehören.
» Mehr darüber in The Drum

E-Sport anstatt Live-Sport

Gut gefällt mir auch die Idee einiger Formel 1 und Nescar Profi-Rennfahrer. Nachdem Sportevents nicht mehr möglich sind, wechselten die Rennfahrer in den E-Sport Sektor und stellten sich Gamern in digitalen Rennen. Auch finnische Hockey-Spieler haben ihre Playoffs im EA Sports’ NHL 20 Video Game stattfinden lassen.
» Mehr über die Rennfahrer-Aktion in The Verge
» Mehr über die Hockey-Spieler bei Springwise

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