Richtig & fair pitchen: wie man die passende (Event-)Agentur findet & die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit setzt!

Von Katharina Stein 14.12.2010 ~5 Minuten Lesezeit

Die richtige (Event)-Agentur zu finden ist verständlicherweise nicht leicht. Davon hängt schließlich viel ab – eventuell der Werbe- und auch Firmenerfolg eines oder mehrerer Jahre! Und u.a. deswegen ist es gerade bei großen Aufträgen ein gängiges aber nicht unumstrittenes Mittel einen Pitch auszuschreiben.

Dass es neben Schwarz und Weiß – neben pitchen oder nicht pitchen – auch ein Grau gibt, vergessen jedoch viele! Man kann nämlich auch fair und trotzdem zum eigenen Vorteil pitchen – und wie das geht erklärt die Broschüre „PITCH – Finden Sie Ihre Agentur und holen Sie das Beste aus ihr heraus.“

Ein kleiner Einstieg: „Es gibt frustrierte Marketingverantwortliche, die behaupten, es sei leichter, den Partner fürs Leben zu finden als eine Agentur, mit der man längerfristig erfolgreich arbeiten könne.“

Ein schönes Beispiel! Aber wie oft habt ihr schon probiert mit der offenen Aufforderung „Zeig mir erst mal, dass Du es wert bist! Ich werde nichts investieren, weiß ja nicht ob Du und Deine Leistung gut genug sind!“ einen Partner fürs Leben zu finden? (Wir freuen uns über Fotos von euch und euren Partnern, bei denen das geklappt hat! ;)

Man hat es eben auch zu einem großen Teil selbst in der Hand, wie groß die Chancen auf eine Partnerschaft fürs Leben sind – privat sowie beruflich!

Warum faire Pitches mehr bringen als nur Fairness!

Gerade für ausschreibende Unternehmen ist es wichtig zu verinnerlichen, dass „faires pitchen“ unter gleichen Bedingungen und mit einem Honorar für alle, keine reine Rücksicht und Nettigkeit den Agenturen gegenüber ist. Als Auftraggeber will man ja schließlich auch etwas von der Agentur – nicht nur die Agentur etwas vom Auftraggeber! Auf Fairness und Respekt basiert nicht nur eine erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit – sie sind auch der Treibstoff für mehr Kreativität und bessere Kommunikations-Kampagnen!

Wie motiviert seid ihr persönlich jemandem zum Erfolg zu verhelfen, nachdem er euch erst mal einige Tage hat unbezahlt ackern lassen und er eure Position gefühlt ausgenutzt hat? Nicht besonders, oder? Wie gut wird nach diesem Start wohl die Zusammenarbeit sein und wie viel Lust habt ihr danach richtig besondere und einzigartige Ideen auszuarbeiten? Oder anders gefragt, wie viel besser wird die Zusammenarbeit sein, wenn beide Seiten von vornherein auf die Interessen beider Seiten Rücksicht nehmen? Ein „unfairer Pitch“ hinterlässt immer einen üblen Beigeschmack und arbeitet von Anfang an gegen den größtmöglichen Erfolg des ausschreibenden Unternehmens!

Es geht also nicht nur darum respektvoll miteinander umzugehen, sondern auch Vorteile und das Beste für das eigene Unternehmen aus der Agentur herauszuholen! Die Agentur und ihre Mitarbeiter sind um ein Vielfaches motivierter, die eingebrachten Ideen sicherlich um ein Vielfaches kreativer, wenn der Start nicht auf einer empfundenen Abzocke basiert! Habt ihr jemals bei euch selbst oder z.B. bei einem Mitarbeiter miterlebt, wie anders man arbeitet, wenn Begeisterung, Motivation und Spaß mit dabei sind? Gerade bei Kreativleistungen, die man von einer Agentur erwartet, können diese kleinen Aspekte sehr große Unterschiede bei den Ergebnissen ausmachen!

Es ist also nur im eigenen Sinne eines Unternehmens und mehr als clever fair mit Agenturen umzugehen. Daraus ergeben sich nicht nur ein motiviertes und kreatives Team und noch bessere Kampagnen sondern auch die Basis für eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit.

Warum faire Pitches sogar Kosten einsparen!

Ein „fairer Pitch“ bedeutet natürlich auch in erster Linie alle beteiligten Agenturen für ihre Arbeit zu entlohnen. Eventuell werden ein paar Auftraggeber genau an diese zusätzlichen Kosten denken und alle anderen Argumente hinten an stellen.

Aber was ist mit den Kosten für eine fehlgeschlagene oder schwache Kampagne – was ist mit den Kosten für eine blockierte Unternehmensentwicklung, weil schlechte Stimmung und Misstrauen die Kommunikation und Kreativität hemmen? Was ist mit den Kosten immer und immer wieder eine neue Agentur zu suchen?

Und was ist nicht zuletzt mit dem persönlichen Ansehen, wenn unter der eigenen Leitung eine Kampagne und die Zusammenarbeit mit einer Agentur zum Fiasko werden? Wie viele gute und kreative Agenturen werden sich wohl bei Ihnen wieder richtig ins Zeug legen, nachdem sie eine schlechte Erfahrung gemacht haben oder diese die Runde gemacht hat?

Alles Risiken und Tatsachen, die gerne unter den Tisch gekehrt und wenn der Fall eintritt natürlich auch nicht gegen gerechnet werden. Wenn man es richtig angeht, spart ein bezahlter Pitch sogar eher Kosten ein und ist zudem förderlich für die eigene Reputation!

Wie am Anfang gesagt, da steht für Unternehmen eine Menge auf dem Spiel! Umso wichtiger ist es dies von Anfang an konstruktiv und durchdacht anzugehen! Das Potential, das da noch schlummert, darf man sich doch nicht entgehen lassen!

Packen wir es an! Die Broschüre für bessere Kommunikations-Kampagnen!

Einen übersichtlichen und praktischen Überblick wie genau man einen Pitch im eigenen Sinne angehen sollte, zeigt die handliche Broschüre „PITCH“ von Dominik Sprenger. Eigentlich geht es gar nicht ums Pitchen – sie zeigt den Weg für bessere Kampagnen, für die optimale Auswahl der geeigneten Agentur und nicht zuletzt den direkten Weg das eigene Unternehmen mit einem motivierten und kreativen Team schneller voran zu bringen.

Neben den wertvollen Hinweisen wie man langfristig erfolgreich (Event-)Projekte ausschreibt, geht die Broschüre auch ein Stück weiter und erklärt wie die Zusammenarbeit auch nach dem Pitch strukturiert fortgeführt und gepflegt werden sollte. Nützliche Checklisten und eine Anleitung wie man ein Pitch-Honorar errechnet, runden das Angebot wunderbar ab!

Die Broschüre kann scheinbar nicht mehr bestellt werden. 🤷‍♀️

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