Ein virtuelles, offenes Gebäude auf zwei Ebenen - virtuelles Markenerlebnis bzw. Showroom der Agentur Holtmann+

Virtuelle Markenerlebnisse – in der Praxis testen | Holtmann+ launcht experimentellen Showroom

Von Katharina Stein 30.3.2023 ~6 Minuten Lesezeit Werbung / Sponsored Post

Über das „Metaverse“, virtuelle Markenerlebnisse oder digitale Showrooms wird viel diskutiert und spekuliert. Doch am Ende zählt vor allem eines: Wir müssen Ideen und Möglichkeiten in der Praxis ausprobieren. Die Holtmann GmbH & Co. KG, nachfolgend Holtmann+ hat genau das im Rahmen der Euroshop 2023 gemacht und einen eigenen, virtuellen Showroom gelauncht: die „Holtmann+ Experience“.

Die „Holtmann+ Experience“ ist eine virtuelle Umgebung, die im Stile einer interaktiven Ausstellung ausgewählte Projekte des Full-Service-Anbieters erlebbar macht. UserInnen können sich über die Projekte informieren, spielerisch den Raum erkunden, nach versteckten „Easter Eggs“ suchen sowie mit anderen Avataren interagieren.

Der offizielle Launch des Showrooms fand im Rahmen der Euroshop 2023 statt. Für eine eher physisch ausgerichtete Messe ein durchaus ungewöhnlicher Ansatz. Was das Ziel dahinter war und wie es mit der Holtmann+ Experience weitergeht, haben wir Jan Götze und sein Team im Interview gefragt.

Konzipiert und gestaltet wurde das virtuelle Experience Center von Jan Götze, Creative Director bei Holtmann+, gemeinsam mit seinem Team aus Pamela Rapp, Art Director, und Frederik Dallas, Strategie, sowie Pawel Sudol, 3D Artist & Virtual Architect bei pawelsudol.de. Für die Umsetzung haben sie die Virtual Reality Plattform Spatial.io genutzt.

Über virtuelle Markenerlebnisse, eigene Erfahrungen & die Zukunft: Interview mit Holtmann+

Mit der Holtmann+ Experience habt ihr einen virtuellen Showroom gestaltet. Warum? Welche Idee bzw. welches Ziel steht dahinter?

Wir alle haben viel über „das Metaverse“ und die Vorteile und Chancen von virtuellen Räumen und digitalen Erlebniswelten gehört. Aber was steckt hinter dem ganzen Hype?

Als ExpertInnen für Kommunikation im und mit Raum sind wir den „physischen Raum“ gewohnt. Doch virtuelle Welten bieten ein ganz neues Spielfeld, auf dem unsere KollegInnen gerne selbst mitmischen und sich ausprobieren wollten. Bei Holtmann+ sind wir tendenziell sehr neugierig. Deswegen haben wir uns in unbekanntes Terrain begeben und gemeinsam viel experimentiert – inklusive aller Höhen und Tiefen.

Ist das etwas, das wir unseren KundInnen überhaupt anbieten können? Anbieten wollen? Das mussten wir erstmal gemeinsam herausfinden.

Auch wenn wir wissen, wie man Messen, Events und Showrooms im „realen Raum“ gestaltet, individuell bespielt und mit Leben füllt, im digitalen Raum gibt es eine Fülle weiterer und komplett neuer Möglichkeiten, die nur darauf warten, erforscht zu werden. Es war einfach eine großartige Erfahrung sich als Team von den Regeln im realen Raum zu lösen und Spaß daran zu haben, LiveCom in einer komplett neuen Dimension zu denken und umzusetzen.

Ihr habt die „Experience“ zur Euroshop 2023 gelauncht. Warum im Kontext einer physischen Messe? Und konnte man das Angebot auch vor Ort erleben?

Wir glauben, dass „physische Räume“, und natürlich auch Messen, genauso wie andere Live Events, durchaus mit „digitalen Ergänzungen“ kombiniert werden können und, wo angebracht, auch sollten. Zahlreiche marktreife Lösungen für AR, VR oder Mixed Reality bieten uns schon jetzt die Möglichkeit, „reale Momente“ virtuell und digital zu verlängern. So schaffen wir es, die Menschen auch über den einen Live-Moment bzw. das Event oder die Messe hinaus zu erreichen.

So konnte man sich vor Ort in Düsseldorf unseren virtuellen Showroom auf mehreren Meta Quest VR Brillen anschauen. Auch über verfügbare Tablets oder sogar das eigene Smartphone konnte man den Showroom betreten, um beispielsweise mit Holtmann KollegInnen oder anderen BesucherInnen direkt in den Austausch zu gehen. Uns war wichtig, dass der Showroom für zahlreiche Devices und somit Menschen zugänglich ist. Dabei wollten wir uns nicht nur auf VR beschränken.

Zudem hat sich Holtmann+ in den letzten Jahren zum One-Stop-Shop für alle Belange rund um die LiveCom entwickelt. Das wollten wir im Rahmen der Euroshop deutlich machen. Die Bespielung eines aktuellen Trendthemas wie „Metaverse“ oder virtuelle Welten bot sich zudem einfach an.

Nichtzuletzt wollten und konnten wir unseren KundInnen so beweisen, dass man auch mit überschaubaren Mitteln und Aufwänden großartige Ergebnisse und virtuelle Erlebnisse schaffen kann, die einen rein physischen Auftritt erweitern und ergänzen können.

Jan Götze als Avatar in der Holtmann+ Experience

Soll die Holtmann+ Experience langfristig bestehen bleiben oder sich weiterentwickeln? Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?

In erster Linie wollten wir eine Art „Demo“ bzw. eine „erste Probefahrt“ für uns und unsere KundInnen ermöglichen. Natürlich überlegen wir auch, wie wir den virtuellen Holtmann+ Space auch weiterhin und noch besser für uns, unsere PartnerInnen und KundInnen nutzen können und wollen.

Unser Team denkt inzwischen über eigene virtuelle Eventserien, Workshops und Keynote Talks zu innovativen und neuen Themen nach. Auch sind wir bereits in Kontakt mit VertreterInnen aus Kultur und Medien, wir überlegen zudem unseren Space auch jungen MusikerInnen oder anderen Kulturschaffenden zur Verfügung zu stellen, um hier virtuelle Konzerte, Vernissagen oder sogar Theateraufführungen stattfinden zu lassen. Wir wollen verschiedene Formate ermöglichen, zusammenbringen und in einem virtuellem Umfeld auf Herz und Nieren prüfen.

Zudem werden wir sukzessive weitere Holtmann+ Projekte und Cases immersiv und interaktiv erlebbar machen und virtuell ausstellen. Auch unsere über 70-jährige Unternehmensgeschichte und Transformation, auf die wir extrem stolz sind, wollen wir im Rahmen einer virtuellen Sonderausstellung erlebbar machen.

Wie und wo seht ihr das Thema digitale Erlebnisse in Zukunft?

Wir gehen nicht davon aus, dass virtuelle Erlebnisse die physischen Erlebnisse und Veranstaltungen ersetzen oder ablösen werden. Aber warum sollten wir nicht die Vorteile dieser Technologien und Möglichkeiten nutzen und zielführend für uns und unsere KundInnen einsetzen?

Covid hat uns gelehrt, dass wir nie ausgelernt haben. Wir müssen uns ständig mit- und weiterentwickeln, auch um relevant zu bleiben. Für uns alle sind auch Online-Meetings inzwischen völlig normal geworden. Und wer kann heute ausschließen, dass unsere Meetings in einigen Monaten oder Jahren nicht verstärkt in virtuellen Welten stattfinden?

Wir wagen jetzt schon erste Gehversuche, um bereit zu sein, wenn aus „Spielereien“ Standards werden. Also warum nicht einfach mal ein kleines Experiment oder Projekt in Sachen „Metaverse“ und virtuelle Welten wagen, und in der Praxis ausprobieren? Wer auch darüber nachdenkt – wir helfen gerne aus. Von der Konzeption über die Planung bis hin zur finalen Steuerung und Umsetzung.

Danke für eure Erfahrungen und Eindrücke!


 

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