Eventmarketing: Emotionen und Sinne gezielt ansprechen – Beispiel Museum of Feelings

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Der große Vorteil von Eventmarketing und Live-Kommunikation ist, dass durch die Einbindung aller Sinne viele Emotionen wirkungsvoll angesprochen werden können. Die Reinform dieses Ansatzes findet sich in der Kampagne eines Herstellers für Raumbeduftung. Über die Ansprache aller Sinne wurden möglichst viele verschiedene Gefühle ausgelöst – und darüber eine positive Verknüpfung hergestellt. So entstand in Zusammenarbeit mit Ogilvy das Museum of Feelings.

Das Museum of Feelings war ein interagierender, temporärer Raum, der alltägliche Gefühle in Kunst transformieren sollte. Besucher wurden eingeladen die Welt der Gefühle interaktiv zu entdecken. Verschiedene Installationen luden vor Ort zum Anfassen, Spielen, Riechen, Sehen und Fühlen ein. Verschiedenste Reize, wie Farben und Düfte, sollten bestimmte Emotionen bei den Menschen auslösen. In die Installationen flossen ergänzend Daten wie Wetter, Verkehrsaufkommen und Social Media Stimmungen ein. Mittels biometrischer Daten konnte am Ende ein „emotionales Selfie“ erstellt und ein passender Raumduft ausgesucht werden.

Auch die Fassade des Gebäudes spiegelte laut Beschreibung die Gefühle der Stadt. Ein Algorithmus interpretierte die Stimmungen in Manhatten und reagierte mit wechselnden Farben. So erstrahlte das Gebäude in einer lebendigen, bunten Farbenflut. Gerade in den dunklen Monaten November und Dezember 2015, als das Museum of Feelings in New York geöffnet hatte, erzeugte das wohl eine besonders effektvolle Wirkung.

Ein weiterer Vorteil des Konzepts: Neben dem Live-Erlebnis bot die Kampagne auch viele emotionale Motive und Inhalte für die sozialen Medien!

Video: Museum of Feelings

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Foto: Screenshot aus dem Video


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