Eine Projektion der Aktion "Wasfehlt. Lübeck" aus dem Eventdesign Jahrbuch 21/22

Eventdesign Jahrbuch 2021/22: Multimediale Inszenierung zeigt die persönlichen Folgen der Pandemie – „Wasfehlt. Lübeck“

Von Katharina Stein 13.7.2021 ~2 Minuten Lesezeit

Das brandneue Eventdesign Jahrbuch 2021/22 ist da! Mit sieben Interviews und über 40 Projekten resümiert diese Special Edition die letzten knapp einundhalb Jahre. Das Buch verdeutlicht, was in dieser außergewöhnlichen Zeit in der Live-Kommunikation passiert ist, welche Entwicklungen die Pandemie angestoßen hat und mit welchen Folgen die Branche zu kämpfen hat.

Eine Leseprobe findest du bei issuu. Eine Auswahl meiner persönlichen Lieblingsprojekte teile ich jedoch auch gerne im Blog. Den Anfang macht die sensible öffentliche Inszenierung „Wasfehlt. Lübeck“.


Aus dem Eventdesign Jahrbuch 21/22: „Wasfehlt. Lübeck“

Ende 2020 inszenierte das Lübecker Kollektiv UrbanProjection die Auswirkungen der Corona-Krise als multimediale Aktion im öffentlichen Raum. Unter dem Namen „Wasfehlt. Lübeck“ wurden audiovisuelle Kurzporträts, Selbstdarstellungen und inszenierte Szenen mit zirka 100 Lübecker:innen, die in unterschiedlicher Weise von der Pandemie betroffen waren, aufgenommen. Die Filme wurden jeweils vor den Gebäuden gedreht, mit denen die Protagonist:innen über ihre Lebens- und Arbeitswelten verbunden waren. Grundidee war, die Menschen aus den Fassaden der Lübecker Altstadt hervortreten zu lassen und ihre Ansichten zum Ausdruck zu bringen.


Ein Projekt aus dem Eventdesign Jahrbuch 2021/22
Autorin: Katharina Stein, Herausgeber: avedition


Ursprünglich sollte die öffentliche Inszenierung im November 2020 während der Nordischen Filmtage als öffentliche, multimediale Stadtführungen aufgeführt werden. Wegen des erneuten Lockdowns war dies aber nicht möglich. Stattdessen wurden die Projektionen Anfang Dezember an drei aufeinanderfolgenden Abenden und auf unterschiedlichen Routen einem zufälligen Publikum gezeigt. Den Betrachter:innen bot sich ein Bild aus realen Objekten und virtuellen Protagonist:innen. Die gefilmten Inszenierungen wurden im Anschluss auf der Projekt-Website veröffentlicht und über die gängigen sozialen Medien verbreitet. Es entstanden insgesamt 28 Filme, die sich zu einer medialen Momentaufnahme Lübecks in der COVID-19-Krise zusammenfügen.

Sobald es möglich ist, sind weitere Live-Aufführungen mit Publikum geplant. Das Projekt wurde von verschiedenen Seiten finanziell unterstützt. Hauptförderin war die Lübecker Possehl Stiftung. Daneben unterstützten die Gemeinnützige Sparkassen Stiftung Lübeck, die Firma Visiontools und das Kommunale Kino Koki e. V. die Aktion.

Öffentliche, multimediale Inszenierung „Wasfehlt. Lübeck“ zeigt Folgen der Pandemie

» Hier alle einzelnen Projektionen anschauen

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