Eventlocations der Zukunft? „Real Virtuality“ anstatt Virtual Reality

F├╝r ein Immobilienunternehmen hat die Agentur Vave ein Tool entwickelt, das virtuelle Realit├Ąt und physische R├Ąume in Echtzeit miteinander kombiniert. Sie nennen es Real Virtuality (RV). Wenn man aktuelle budget├Ąre oder technologische Herausforderungen mal au├čer Acht l├Ąsst, ist das ein interessanter Ansatz f├╝r zuk├╝nftige Eventlocations und au├čergew├Âhnliche Marken- und Produkterlebnisse.

Die Idee zielt darauf ab, m├Âglichst viele Raumsituationen und Einrichtungsvarianten in Virtual Reality zu simulieren, aber gleichzeitig auch multisensorische Erlebnisse zu erm├Âglichen. Das Mobiliar in einem Raum ist so virtuell zu sehen, kann aber auch angefasst und benutzt werden. Ein Ansatz, den das Projekt The Void schon l├Ąnger und in gr├Â├čeren Dimensionen verfolgt, jedoch nicht so individualisierbar.

Im Fall des Vave-Tools sind eine kabellose VR-Brille und ein spezifischer Raum notwendig. Der Raum mit beispielsweise Tischen und St├╝hlen sowie kleineren Objekten ist komplett wei├č und mit Sensoren ausgestattet. ├ťber die VR-Brille werden die physischen Objekte in Echtzeit synchronisiert und k├Ânnen mit inidivduellen Gestaltungsm├Âglichkeiten ├╝berlagert werden. Mit einfachen Gesten k├Ânnen Besucher den Raum an ihre eigenen Bed├╝rfnisse oder Vorstellungen anpassen. So kann sich der Besucher auf einen virtuell gestalteten Stuhl setzen oder aus einem virtuellen Glas echtes Wasser trinken.

Ein Ansatz f├╝r Eventlocations der Zukunft?

Urspr├╝nglich sollte die Idee dazu dienen, Immobilien virtuell und individuell einzurichten. Doch dieser Ansatz ist auch sehr spannend f├╝r Eventlocations. Niemand braucht mehr zum Design passende St├╝hle anzumieten und in die Location zu transportieren. Eine komplette Umgestaltung des Raums wird unn├Âtig. Stimmungen wie sie zum Beispiel ein Sonnenuntergang oder ein bestimmter Ausblick aus dem Fenster erzeugen, k├Ânnen ebenfalls simuliert werden. Auch k├Ânnte man weite Reisen reduzieren, indem man ferne Orte und dortige Sinneseindr├╝cke nachbaut.

Aktuell sind wirklich gute Erlebnisse dieser Art wohl noch viel zu teuer und viel zu aufw├Ąndig, aber in Zukunft durchaus vorstellbar. Nicht unbedingt f├╝r jedes Event oder nur noch auf diese Art, jedoch als spannende und auch aus Umweltschutzgr├╝nden vielleicht ressourcenschonende Alternative.

Video: Real Virtuality von Vave

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Foto: Screenshot aus dem Video
via Plot


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