Unbewusste Vorurteile: Interaktives Erlebnis soll Diskriminierung besser verdeutlichen

Unbewusste Vorurteile sind weit verbreitet und äußerst hartnäckig. Die Diskriminierung bestimmter Menschen ist statistisch offensichtlich. Doch das Problem lässt sich nur schwer aus der Welt schaffen, selbst bei Menschen, die eigentlich tolerant und unvoreingenommen sein möchten. Viele traditionelle Diversity-Programme scheitern. Ein interaktives Erlebnis für die Agentur Publicis Sapient soll dieses Thema greifbarer und erfolgreicher vermitteln.

Um den Mitarbeitern von Publicis Sapient dabei zu helfen, zu verstehen, wie sich Voreingenommenheit anfühlt, anstatt einfach nur etwas darüber zu lernen, entwickelte Second Story einen umfassenden Workshop.

Im Mittelpunkt des dreiteiligen Workshops steht eine interaktive Erfahrung und eine Art Office Intervention. Audio-Stories von tatsächlichen MitarbeiterInnen und eine durch Beacons unterstüzte, benutzerdefinierte mobile App verwandeln das Büro in eine interaktive Landschaft. Die TeilnehmerInnen werden dabei mit aufrichtigen Berichten ihrer Kolleginnen und Kollegen über Voreingenommenheit konfrontiert – in den Räumen, in denen die Erlebnisse tatsächlich stattgefunden haben könnten. Die Erfahrung dient als emotionaler Katalysator für die anschließende Gruppendiskussion, bei der den TeilnehmerInnen dabei geholfen wird, von Bewusstsein und Empathie zu tatsächlichen Handlungen zu gelangen.

Das Programm wurde skalierbar konzipiert und wird derzeit weltweit eingeführt, um alle 16.000 Mitarbeiter von Publicis Sapient zu erreichen.

„Make Some Room“-Workshop gegen unbewusste Vorurteile


Mehr interessante Infos über unbewusste Vorurteile

Es gibt viele unbewusste Vorurteile, die uns jeden Tag begegnen: Wem trauen wir welche Kompetenzen zu, welche Leistungsfähigkeit? Wer ist talentiert, hat etwas geleistet oder hatte einfach nur Glück? Facebook hat dazu einige interessante Studien, kurze Vorträge und Tipps zusammengestellt.

» Managing Unconscious Bias


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