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Wenn Alltagsgegenstände zu interaktiven Medien werden – Infrarot Technologie „No Thing“

Von Katharina Stein 14.9.2015 ~2 Minuten Lesezeit

Interaktive Displays und Projektionen sind uns heute geläufig. Zumeist bedürfen sie aber bestimmter Endgeräte, Flächen oder Gegenstände. Das Innovationslabor von Milla & Partner hat eine Technologie entwickelt, die an keine solcher Geräte oder Gegenstände gebunden ist: daher nennen sie sie „No Thing“.

„No Thing“ ermöglicht die Nutzung beliebiger und alltäglicher Gegenständen als Interaktions-Medium. „Bilder, Filme oder interaktive Informationen erscheinen wie von selbst – als Projektion auf dem gewählten Gegenstand oder auch als Medieninstallation im Raum.“, heißt es in der Beschreibung. In den Gegenständen selbst ist keinerlei Technik nötig, sie befindet sich im Raum.

„Die Interaktion erfolgt dabei nicht durch zweidimensionale Gesten, wie etwa bei Smartphones üblich, sondern durch räumliche Bewegungen, die individuell auf das jeweilige Szenario abgestimmt sind.“ Die Interaktion und Projektion wird durch Licht ermöglicht. „Mit Infrarot-Markern, durch die unser System Positionen und Bewegungsabläufe des Gegenstands im Raum erkennt, können wir fast alles in ein ‚No Thing‘ verwandeln“, erklärt Thomas Frenzel, Kreativdirektor im Innovationslabor.

Video: Prototypische Anwendungen von „No Thing“

Aktuelle Anwendungsbeispiele finden sich im Deutschen Expo Pavillon. Darunter das „Seedboard“, das als einfaches Stück Wellpappe Informationen interaktiv und spielerisch wiedergibt. Im Ausstellungsbereich „Klima“ werden Regenschirme zu interaktiven Werkzeugen. Durch das Drehen des Schirms können Besucher durch die auf dem Schirm erscheinenden Phasen des Klimawandels navigieren.

Video: Beispiel SeedBoard im Deutschen Expo Pavillon

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Fotos: Milla & Partner

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