Bordeaux – Tipps für Events in der bekanntesten Weinregion Frankreichs

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Bordeaux ist zweifelsohne eine der Wein-Städte Frankreichs, wenn nicht sogar Europas. Auch wenn die Stadt daneben viele andere Anreize zu bieten hat – unter anderem die wunderschöne historische Architektur und ihr modernes, junges und innovatives Flair – so bleibt der Wein einer ihrer wichtigsten Markenzeichen. Dabei ist der Wein nicht nur touristisch sowie wirtschaftlich bedeutend, nein, er ist definitiv ein wichtiger Teil der Menschen und Genusskultur vor Ort.

Wer die Event-Destination Bordeaux aber aufgrund des guten Weins mit einer mehrheitlich distinguierten Atmosphäre verbindet, irrt gewaltig! Hier weiß man guten Wein und gutes Essen auf offene, lockere und moderne Art zu genießen. Unabhängig vom Alter, dem Ort oder Kleidungsstil. Selbst junge Menschen trinken und zelebrieren guten Wein in lauten und hippen Bars. In Bordeaux gibt es keine Konventionen für den anspruchsvollen Genuss. Uns hat das sehr gut gefallen – und für Events und Incentives bietet das eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, seine Gäste individuell, zeitgemäß und unkonventionell zu verwöhnen!

In dem 4. und letzten Teil unseres Berichts über Bordeaux als Event- und Incentive-Destination möchten wir Dir Sehenswürdigkeiten, Rahmenprogramme, Locations und Gruppenangebote rund um das Lebensexilire der Bordelais, den Wein, vorstellen. Unter anderem pittoreske Weinberge, malerische Weingüter und lebendige Wein-Bars!


Dies ist der 4. Teil einer Artikelreihe. » Einen Überblick aller Artikel findest Du hier!


Saint-Émilion

Saint-Émilion ist einer der bekanntesten und bedeutendsten Weinberge der Region Bordeaux sowie auch Frankreichs an sich. 1999 wurde er zur UNESCO Weltkulturlandschaft erklärt. Die von hier stammenden Weine sind Rotweine mit einem hohen Anteil der Merlot-Traube. Rund um die kleine, pitoreske Stadt Saint-Émilion reihen sich eine Vielzahl prämierter Weingüter bzw. Châteaus aneinander. Zu den best klassifizierten „Premier grands crus classés A“ gehören aktuell das Château Ausone, Château Cheval Blanc, Château Angélus und das Château Pavie. Insgesamt finden sich in der Region knapp 1.000 Weinbauern, davon sind 100 für Gruppenbesichtigungen geöffnet – die Auswahl wird also schwer fallen.

Neben dem Besuch eines oder mehrerer Weingüter, sollte man unbedingt das kleine Städtchen Saint-Émilion besichtigen. Im Stadtkern des im 8. Jahrhundert gegründeten und gut erhaltenen Ortes leben heute lediglich ca. 200 Menschen. Ihnen stehen jährlich etwa 1 Million Besucher gegenüber.
Der Name und Ort geht auf einen Mönch zurück, der sich dort in einer Grotte ansiedelte. Nach seinem Tod wurde Saint-Émilion zur Pilgerstadt und zu einer Etappe des Jakobswegs. Mit der Ansiedlung von Klöstern im 12. Jahrhundert entstand oberhalb der Grotte, in der der Mönch lebte, eine aus Kalkstein ausgehöhlte 11 Meter hohe Monolitkirche – vermutlich nach geschätzten 15 Jahren Bauzeit. Bis heute konnte man nicht viel über die geschichtlichen Details der Kirche in Erfahrung bringen. Eine Besichtigung ist jedoch möglich und beeindruckend! Wenn man Glück hat, findet in der Felsenkirche ein Konzert statt. Der nahezu 40 Meter hohe Glockenturm ist ein Wahrzeichen des Städtchens und bietet einen herrlichen Blick über die umgebenden Hügel.

Mit wachsender Bedeutung des Weins entstanden weitere Bauten unterhalb der Stadt. Insgesamt rund 200 km lange, unterirdische Gänge, die sich auf mehrere Etagen verteilen. Sie entwickelten sich zu idealen Versteckten zum Schutz und zur Lagerung der Weine.

Seine Hochzeit erlebte Saint-Émilion im Goldenen Zeitalter des 14./15. Jahrhunderts. Ab dann war der Ort nicht nur eine bedeutende Pilger-, sondern auch Weinstadt.

Das lokale Tourismusbüro ist Dir gerne bei der Planung und Organisation von Gruppenbesichtigung (bis zu 300 Personen) behilflich! Durch Kooperationen mit verschiedenen Châteaus kann der Besuch der Stadt mit einem Touren zu verschiedenen Weingüter inklusive Incentives organisiert werden. Zum Beispiel können Gäste ihren eigenen Wein mischen, lernen wie Wein gemacht wird oder eine Rallye durch die Stadt erleben. Saint-Émilion Tourismus kann dabei auch die komplette Organisation übernehmen! Für weitere Ideen und Vorstellungen ist man offen. Und, auch keine Selbstverständlichkeit, man spricht Deutsch. Wir können eine Führung mit der unheimlich sympathischen und sehr gut Deutsch sprechenden Cècile Aussourd nur empfehlen!

Restaurant Terrasse Rouge

Wenige Autominuten von Saint-Émilion entfernt liegt das Weingut und Restaurant Terrasse Rouge. Der Name kommt nicht von ungefähr. Die rot glänzende Fassade des modernen Gebäudes bildet einen Kontrast zur ländlichen Umgebung und ist bereits von weitem gut sichtbar. Das Restaurant mit Bistro-Charakter und großer Terrasse liegt in der obersten Etage und bietet einen weiten Blick über die Landschaft. Auf der Terrasse befindet sich ein Becken mit unzähligen kleinen roten Steinchen, die an die Weintrauben der Region erinnern sollen. Perfekt, um eine Mittagspause zwischen den Weinbergen einzulegen. Abends finden auch schon mal Konzerte statt. In den unteren Etagen kann man auch größere Weinproben organisieren.

Das Wetter während unseres Besuchs war leider etwas durchwachsen, aber dem Ambiente hat das keinen Abbruch getan!

Weingut Smith Haut Lafitte

Wer seine Gäste wirklich verzaubern möchte, findet mit dem Château Smith Haut Lafitte die perfekte Kulisse. Schon alleine die Anfahrt zu diesem Weingut ist ein Erlebnis. Der Weg führt um das große und bis ins Kleinste gepflegte Anwesen herum und erlaubt erste, staunende Blicke auf dieses Idyll. Die aus mehreren Gebäuden bestehende, burgähnliche und historische Anlage ist umgeben von großen Zypressen und insgesamt 78 ha Weinbergen. Bei näherer Betrachtung verstärkt sich der Eindruck nur, man hätte die Realität verlassen und befände sich in einer romantischen Filmkulisse.

Die heutigen Eigentümer haben das Château erst 1990 übernommen und seither sowohl die Gebäude als auch das Weingut modernisiert und renoviert. Man bemüht sich dabei nicht nur um eine sehr hohe Qualität des Weines, sondern auch um einen möglichst umweltschonenden Anbau. Das spiegelt sich auch in den Catering-Kooperationen des Hauses wider: hier achtet man auf Dienstleister, die möglichst viele biologische und regionale Produkte nutzen.

Hinter den bezaubernden Mauern verstecken sich mehrere Veranstaltungsräume sowie ein weitläufiger Keller der noch jüngeren aber teils sehr renommierten Weine. Der größte Raum für ca. 300 Personen wird über eine imposante Steintreppe betreten und mündet in einem großen Raum mit Kamin und großen Kronleuchtern. Die angrenzende Terrasse bietet einen wunderschönen Blick über die Weinberge und gehört exklusiv zum Raum dazu. Ein kleinerer Raum für 60 bis 90 Personen bietet eine etwas intimere Atmosphäre.

Neben den oberen Räumen kann man auch eine Weinprobe oder einen Empfang in den beeindruckenden Kellerräumen des Anwesens planen. Da man sich hier direkt zwischen den Weinfässern befindet, müssen dann jedoch gewisse Vorkehrungen getroffen werden, um den Wein zu schützen.

Ein Erlebnis ist auch der Verkostungsraum, den man unbedingt mal sehen sollte. Der englisch wirkende Raum mit Chesterfield Sesseln hält nämlich eine besondere Überraschung bereit. Auf Knopfdruck öffnen sich im Boden eingelassene, große Türen und legen eine Treppe in einen kleinen Weinkeller frei. Dort lagern bis zu 130 Jahre alte Flaschen Wein – effektvoll und ein wenig mysteriös durch indirektes Licht inszeniert. Auch hier fühlt man sich an eine Filmszene erinnert – aber diesmal eher aus James Bond ;)

Eine weitere Besonderheit ist die eigene Küferei. So nennt sich das Handwerk der Fassherstellung. Nach traditioneller Art werden hier Weinfässer aus ausgewähltem Eichenholz für den eigenen Gebrauch gefertigt. Weitere Infos über alle Möglichkeiten und Angebote erhälst von Roxane Gomez.

Hotel Les Sources de Caudalie

Direkt neben dem Château Smith Haut Lafitte liegt das 5 Sterne Hotel Les Sources de Caudalie. Es gehört zum Weingut und wird von den Töchtern der Eigentümer seit 1999 betrieben. Auch in diesem Anwesen spiegelt sich das Gespür der Familie wider, historische und moderne Elementen stilvoll und detailverliebt zu verbinden.

Das Hauptgebäude im Stil eines französischen Sommerhauses verfügt über 62 geräumige Zimmer. Viele verfügen über einen schönen Blick auf den idyllischen Garten mit See. Seitlich gelegen und neu sind die 12 Suiten des Hotels. In freistehenden, kleinen Gebäuden im Fischerhausstil befinden sich modern, gemütlich und sehr geschmackvoll eingerichtete kleine Wohnungen. Zwischen den Häuschen befindet sich auch das neue Hallenbad, das exklusiv nur den Hotelgäste zur Verfügung steht.

Im hoteleigenen und öffentlichen Spa kann man sich mit speziell hergestellten Kosmetika aus Traubenkernen verwöhnen lassen. Ein kleiner Golfplatz steht den Gästen ebenfalls zur Verfügung. Gastronomisch bietet das Hotel zwei Restaurants auf dem Gelände – eines davon mit 2 Michelin Sternen. Eine architektonisch unkonventionelle Weinbar mit kleinem Shop lädt zum Stöbern bei einem Glas Wein ein. Sowohl die Restaurants als auch kleinere Meetingsräume können angemietet werden. Marie-Christine Ters steht Dir für Anfragen zur Verfügung.

Ein insgesamt unglaublich schönes Gelände und Hotel, das tatsächlich perfekt zu der verzaubernden Welt des Château nebenan passt. Jedoch sollte man sich darauf einrichten, dass diese Traumwelt auch ein etwas größeres Budget erfordert.

Chateau Haut-Bailly

Südlich von Bordeaux liegt auch dieses schöne und 400 Jahre alte Weingut, das über einige der ältesten Weinreben der Appellation verfügt. Das Durchschnittsalter ist 35 Jahre, die ältesten Weine sind 100 bis 120 Jahre alt. Der spezielle Geschmack des Rotweins stammt aus dem Sand-Kiesboden mit fossilhaltigem Steinuntergrund. In den Gemäuern kann man die einen oder anderen Muschelreste erkennen. Auch das Chateau Haut-Bailly achtet auf eine umweltfreundliche Bewirtschaftung ihrer 28 Hektar großen und traditionsreichen Rebflächen.

Das kleine aber feine Anwesen bietet gleich mehrere Angebote für Besucher – von ganztägigen Veranstaltungen bis hin zu kurzen Besichtigungen. Auf dem Gelände befinden sich zwei große Locations, ein Raum für bis zu 130 Personen, ein anderer mit kleiner Terrasse für bis ca. 60 Personen. Beide sind wie das gesamte Anwesen in schönen, hellen und natürlichen Steintönen gehalten. Eine unheimlich wohltuende, ländlich-moderne und natürliche Atmosphäre!

Die Räume können für individuelle Seminare oder Events gemietet werden oder aber man plant zusammen Anne-Sophie Brieux und Sylvie Lassalle ein Programm mit Weinprobe, einer Besichtigung, einem Dinner oder einem Kochkurs.

Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Herrenhaus, das die Eigentümer normalerweise bewohnen, wird bei ihrer Abwesenheit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für kleine Gruppen bis ca. 16 Personen ist hier ein Gourmet Dinner im Haus oder auf der schönen Terrasse hinter dem Haus möglich. Eine wirklich besondere Location für kleine Gruppen – wie ein Besuch bei Freunden zu Hause.

Zum Abschluss des Besuchs sollte man auch unbedingt in der kleinen Boutique vorbei schauen. Dort findet man nicht nur gute Weine, Bücher und kleine Accessoires sondern auch die hauseigene Schokolade, die der Chocolatier Thierry Lalet eigens für das Chateau Haut-Bailly kreiiert hat.

 

Cité des Civilisations du Vin – ein Kulturzentrum des Weins

Ein Projekt, das in Bordeaux in aller Munde ist: das Cité des Civilisations du Vin (CCV). Noch befindet es sich im Bau. Aber wir konnten bei unserem Besuch schon erahnen, was Besucher 2016 nach drei Jahren Bauzeit und auf den 40.000 qm erwarten wird. Ein interaktives, lebendiges und bildendes Zentrum rund um Weine aus aller Welt. Dabei sollen alle Facetten des Weins, nicht nur als Gaumenfreude, sondern auch seine Bedeutung in Kunst und Kultur thematisiert werden.

Das erste Highlight des CCV ist bereits jetzt und von Außen zu erkennen: die unkonventionelle Architektur des Gebäudes. Definitiv ein Gesprächsthema unter den Bordelais. Der Gedanke der Architekten war es die Bewegungen des Weins in einem Glas räumlich wiederzugeben. Die Interpretationen der Einheimischen fallen noch deutlich fantasievoller aus :) Die Oberfläche soll in einem schimmernden Gold die Kalksteinfassaden Bordeauxs aufgreifen. Sie wird durch ein Patchwork aus bedruckten Glasplatten und perforierten, schillernden Aluminiumplatten gebildet. Entworfen wurde das CCV von dem Pariser Architekturbüro XTU, das 2015 auch für den französischen EXPO Pavillon verantwortlich zeichnet.

Im inneren Zentrum des Gebäudes, unter einer kathedralähnlichen, geschwungenen Kuppel, entsteht eine interaktive Dauerausstellung. Hier wird man von Station zu Station verschiedene Aspekte und Themenwelten interaktiv kennenlernen und erleben können. Die Szenografie stammt vom Londoner Designer Casson Mann.

Daneben sind kleinere, wechselnde Ausstellungen geplant sowie Workshops und Weinproben. Eine Bibliothek soll zum Stöbern und Verweilen einladen. Selbst für Kinder wird es ein Programm geben – aber natürlich ohne Wein. In einem Auditorium mit 249 Plätzen sind verschiedene Vorstellungen geplant. In den oberen Etagen werden eine Bar sowie ein Panorama Restaurant zur Verfügung stehen.

Für geschlossene Events kann das Auditorium mit angeschlossener Lounge gebucht werden. Restaurant (ca. 90 Plätze) und Bar können ebenfalls eine Option sein. Andere Flächen sind mit Rücksichtnahme auf die regulären Öffnungszeiten auch mietbar – hier ist eine individuelle und genaue Absprache ratsam.

Besonders interessant ist, dass das CCV über einen eigenen Steg zur Garonne verfügen wird und somit mit einem Schiff erreichbar ist. Vor oder nach einem Besuch kann man also bequem per Schiff die umliegenden Weingebiete entdecken.

 

Weinbars in Bordeaux

Wer die Fülle an hervorragenden Weinen lieber in der Stadt Bordeaux auskosten möchte, wird in den zahlreichen Weinbars glücklich werden! Das Besondere an diesen Bars ist nicht nur das große Angebot an verschiedenen Weinen, sondern dass man auch teure Weine in einzelnen Gläsern probieren kann. Normalerweise verkauft man diese nur in Flaschen. Dank einer Apparatur ist es möglich sich ein Glas hochqualitativen Weins zu zapfen. Der restliche Wein der Flasche kommt dabei aber nicht mit Luft in Kontakt. Abgerechnet wird über eine Chipkarte, die man vorher mit Guthaben auflädt. Eine anfänglich für uns Deutsche etwas befremdliche Art Wein zu trinken. Doch hier kommt wieder die offene Genusskultur der Stadt zum tragen: guter Wein soll für jeden erschwinglich und zugänglich sein!

Circa 30 solcher Weinbars existieren momentan in Bordeaux und liegen damit voll im Trend. Wer hier eine gediegene Stimmung und mehrheitlich ältere Weinkenner erwartet, liegt aber völlig falsch. Abends sind die Bars voller bunt gemischter Gäste – jung und alt, in Sakko oder T-Shirt. Die Stimmung ist laut, locker und ausgelassen. Man trifft sich nach der Arbeit mit Freunden und Familie, trinkt etwas Wein und nascht von der Käse- und Wurstplatte. Manchmal sind auch Winzer der Region vor Ort, stellen ihre Weine vor und plauschen mit den Besuchern. Reservierungen sind ratsam, da die Bars regelmäßig aus allen Nähten platzen. Eine großartige Stimmung und angenehme Art und Weise Wein zu genießen, finden wir.

Aus eigener Erfahrung können wir die Bar Aux 4 Coins du Vin empfehlen. Hier sind auch Events in einem Nebenraum mit bis zu ca. 50 Personen möglich.


Dies ist der 4. Teil einer Artikelreihe. » Einen Überblick aller Artikel findest Du hier!


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Amélie Déchenais
Mail: amelie.dechenais@bordeauxconventionbureau.fr
Tel: +33 (0)5 56 52 53 11

Nathalie Beale
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Tel: +33 (0)5 56 52 53 11


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